Primetime-Check

Mittwoch, 25. Dezember 2019

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Wie viele Zuschauer erreichte «Die Helene Fischer Show» in diesem Jahr? Konnte ProSieben mit seinen «Phantastischen Tierwesen» die «Minions» bei RTL schlagen? Und wie lief’s für «Kevin»?

Quotenverlauf: «Die Helene Fischer Show»

  • 2013: 4,92 Mio. (16,2% / 9,5%)
  • 2014: 6,56 Mio. (21,4% / 14,7%)
  • 2015: 5,64 Mio. (19,2% / 13,0%)
  • 2016: 5,95 Mio. (19,2% / 12,6%)
  • 2017: 5,90 Mio. (19,3% / 15,8%)
  • 2018: 5,73 Mio. (19,5% / 16,5%)
Jeweils am 25.12. des jeweiligen Jahres, 20.15 Uhr im ZDF.
Die meisten TV-Zuschauer erreichte am 1. Weihnachtsfeiertag «Die Helene Fischer Show» im ZDF. Ab 20.15 Uhr schalteten für die bunte Sendung mit dem Schlagerstar 5,92 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ein. Während die Show am Gesamtmarkt auf eine starke Quote von 20,4 Prozent kletterte, reichte es bei den bei den Jüngeren zu einem ebenfalls hervorragenden Marktanteil von 18 Prozent. 1,61 Millionen Menschen zwischen 14 und 49 Jahren sahen zu, womit das dreistündige ZDF-Spektakel in dieser Altersgruppe ebenfalls den ersten Platz Primetime-Ranking belegte. Platz zwei beim Gesamtpublikum ging unterdessen an Das Erste, dort unterhielt eine Doppelfolge von «Donna Leon » 5,72 Millionen und 3,39 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, was in starke 18,8 Prozent und ordentliche 12,3 Prozent insgesamt mündete. Beim jungen Publikum lief es mit 5,6 Prozent und 3,9 Prozent nur unterdurchschnittlich..

Ein hochkarätiges Duell mit Spielfilmen boten sich unterdessen ProSieben und RTL, wobei der Kölner Privatsender sogar die Free-TV-Premiere von «Ich - Einfach unverbesserlich 3»  im Angebot hatte. Allerdings schauten sich diese um 20.15 Uhr nur 1,80 Millionen Zuschauer an, was für RTL mit schwachen Marktanteilen von 5,9 Prozent bei allen und 9,9 Prozent der 14- bis 49-Jährigen einherging. Die Wiederholung der «Minions» brachte es ab kurz vor 22 Uhr schließlich noch auf 1,23 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und enttäuschende 8,5 Prozent der Werberelevanten. ProSieben setzte zwar nur auf die Wiederholung von «Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind», erreichte damit aber dennoch starke 15,5 Prozent der Jüngeren bei 2,48 Millionen Zuschauern ab drei Jahren. Im Gesamtmarkt kamen für den zweieinhalbstündigen Film überdurchschnittliche 8,4 Prozent zustande.

Sat.1 zeigte wie bereits im Vorjahr «Kevin - Allein in New York» und sicherte sich damit 2,34 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und gute 7,8 Prozent bei allen. Überdurchschnittlich schlug sich der Film aus dem Jahr 1992 auch bei den 14- bis 49-Jährigen ab, bei denen 1,23 Millionen Interessenten zu schönen 13,5 Prozent führten. Die Komödie «Die Glücksritter» hielt ab 22.35 Uhr noch 1,07 Millionen Zuschauer ab drei Jahren vom Schlafengehen ab und sicherte sich einen Marktanteil von annehmbaren 8,8 Prozent bei den Umworbenen. Mit «Die Verurteilten» hatte kabel eins derweil den laut IMDb-Ranking besten Film aller Zeiten im Programm, den sich ab 20.15 Uhr 0,91 Millionen Zuschauer ab drei Jahren anschauten. Während dies zu einer Quote von durchwachsenen 3,1 Prozent bei allen führte, blieb der Streifen beim jungen Publikum bei nur leicht unterdurchschnittlichen 5,1 Prozent stecken.

VOX setzte auf zwei Filme aus der «Men in Black»-Reihe, wobei der Privatsender zunächst den zweiten Teil auf Sendung schickte. Diesen verfolgten ab 20.15 Uhr 0,89 Millionen Zuschauer und 5,5 Prozent der Jüngeren, bevor der erste Teil der Filmreihe ab 22 Uhr leicht auf 6,4 Prozent bei den Werberelevanten zulegte. Insgesamt stieg die Reichweite trotz der späten Sendezeit sogar leicht auf 1,02 Millionen Zuschauer an. RTLzwei bestückte seine Primetime mit den Teilen eins und zwei von «Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht» und kam damit noch besser gegen die starke Konkurrenz an. So sahen zunächst 0,86 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und solide 2,9 Prozent zu, bevor für den zweiten Teil am späteren Abend 1,02 Millionen Fans der Vampirfilm-Reihe zu RTLzwei fanden. Beim jungen Publikum beliefen sich die Marktanteile auf schöne 6,1 Prozent und starke 9,5 Prozent, bei allen ging es am späteren Abend hoch auf tolle fünf Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/114659
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