Quotencheck

«Take Me Out»

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Als Lead-Out nach dem «Supertalent» sorgte die Show mit Ralf Schmitz in diesem Herbst für herausragend gute Einschaltquoten. Zum Teil lagen die Marktanteile sogar vor der großen Samstagabendshow.

Von Ende September bis Anfang November diente «Take Me Out»  am Samstagabend als prominentes Lead-Out. Nachdem die Kuppelshow bereits in der Vergangenheit große Erfolge feiern durfte, war auch die zehnte Staffel für RTL ein Treffer ins Schwarze. Ab 22.30 Uhr lockte die ungewöhnliche Datingshow regelmäßig knapp zweieinhalb Millionen Zuschauer vor die TV-Geräte. RTL durfte sich am Samstagabend nicht nur über ein bärenstarkes «Supertalent» freuen.

So starteten die neuen Folgen von «Take Me Out» am 28. September mit bärenstarken 12,2 Prozent Gesamtmarktanteil und 2,50 Millionen Zuschauern. Nach dem «Supertalent» verlor die Show mit Ralf Schmitz zu später Stunde nur gut eine Millionen Zuschauer. In der Zielgruppe lag das Format mit überragenden 22,3 Prozent Marktanteil nur 0,3 Prozentpunkte hinter der großen Primetime-Show. Das neue Lead-Out schlug sich damit deutlich besser als so einige Soloprogramme von Comedians, die in den Wochen zuvor nach dem «Supertalent» zu sehen waren. Zum Vergleich lag die Sehbeteiligung beim werberelevanten Publikum für «Markus Krebs live!» sieben Tage zuvor nur bei soliden 14,2 Prozent.

In der zweiten Ausstrahlungswoche erlebte «Take Me Out» eine kleine aber ohne Probleme verkraftbare Quoten-Delle. Die zweite Episode musste „nur“ mit 15,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen auskommen. Insgesamt schalteten mit 2,22 Millionen Zusehern 280.000 weniger ein als zur Premiere der zehnten Staffel. In der Zielgruppe lag die Reichweite nicht mehr bei überragenden 1,46, sondern bei 1,11 Millionen. Eine Woche später erhob sich das Kuppelformat allerdings schon wieder auf das Anfangsniveau und begeisterte ein zweites Mal 1,46 Millionen Klassisch-Umworbene. Mit dem Staffelbestwert von 22,5 Prozent Zielgruppen-Marktanteil lieferte die dritte Folge die perfekte Antwort auf die kleine Talfahrt aus der Vorwoche. Insgesamt war die Zuschauerzahl mit 2,52 Millionen sogar minimal höher als zum Auftakt. Die Sehbeteiligung blieb mit 12,2 Prozent gleich.

Mitte Oktober machte «Take Me Out»  mit 2,46 Millionen Zuschauern insgesamt und 1,39 Millionen aus dem jungen Publikum weiter eine Spitzenfigur. Die Marktanteile lagen mit 10,4 und 19,6 Prozent auf einem ausgezeichneten Niveau, das sich bereits im Februar dieses Jahrs das erste Mal gezeigt hatte. Damals sprang die Sehbeteiligung auf bis zu 24,2 Prozent. Nun musste man sich eben mit Marktanteilen um die 20 Prozent begnügen. Denn in etwa diesem Bereich kam auch die fünfte Folge der Kuppelshow heraus. Ende Oktober strich die neue Folge 20,2 Prozent Marktanteil beim werberelevanten Publikum ein. Insgesamt lag die Sehbeteiligung mit 2,63 Millionen Zuschauern auf einem Hoch von 12,3 Prozent. In der Zielgruppe schalteten ein weiteres Mal 1,39 Millionen Zuseher ein.

Zum Abschluss fanden sich am vergangenen Wochenende 1,49 Millionen Klassisch-Umworbene für das große «Dance Special» wieder. Ein zweites Mal kam «Take Me Out» mit den neuen Folgen auf traumhafte 22,5 Prozent Zielgruppenmarktanteil. Beim Gesamtpublikum musste die finale Show einen minimalen Reichweitenrückgang auf 2,45 Millionen Interessierte hinnehmen. Am Ende standen tolle 11,5 Prozent Sehbeteiligung bei Jung und Alt zu Buche.

Alle sechs Folgen konnten bei RTL vollends überzeugen. Im Schnitt blieben nach dem «Supertalent» 2,46 Millionen Zuschauer für «Take Me Out» dran, davon stammten 1,38 Millionen aus dem werberelevanten Publikum. Insgesamt ergatterten die neuen Folgen im Schnitt hervorragende 11,5 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen brillierten die Episoden mit 20,4 Prozent Sehbeteiligung. Mit «Take Me Out» hat RTL schon lange eine hervorragende Spätabendshow gefunden, die ihre Strahlkraft in diesem Herbst mal wieder eindrucksvoll unter Beweis stellte. Kommende Soloprogramme von verschiedensten Comedians dürften nicht ganz auf diese bärenstarken Einschaltquoten kommen.

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