Quotencheck

«Der Traumjob»

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ProSieben wollte sechs Abende mit «Der Traumjob» bestreiten, schlussendlich wurde das Projekt nach vier Dienstagen abgewürgt.

Bis 2016 hat er in der VOX-Show «Höhle der Löwen» als Investor an einigen Staffeln teilgenommen, dann wollte er sich neuen Aufgaben widmen. Nun ist Jochen Schweizer allerdings wieder zurück im Fernsehen – mit seiner neuen Sendung «Der Traumjob». Hierbei treten 11 Bewerber gegeneinander an, um einen „Traumjob“ im Unternehmen zu erlangen, nämlich um Geschäftsführer/in zu werden. ProSieben sendete hiervon sechs Folgen, in denen die verschiedenen Bewerber/innen die unterschiedlichsten Extremsportaufgaben bewältigen müssen.

Die erste Folge, welche am 09. Juli 2019 um 20:15 auf ProSieben lief, startete nicht so wie erwartet: Bei den 14 bis 49-Jährigen erzielte die erste Sendung einen Anteil von 7,9 Prozent, das waren 0,56 Millionen junge Zuschauer. Insgesamt kamen unter allen Zuschauern 3,6 Prozent, also 0,96 Millionen, zusammen. Zum Vergleich: bei den 14 bis 49-Jährigen liegen durchschnittlich gute Werte des Senders bei elf Prozent, was mit der ersten Ausstrahlung von «Der Traumjob» schon mal nicht gelungen ist.

Der erhoffte Aufschwung blieb allerdings auch bei der zweiten Folge der Castingshow aus. Insgesamt schalteten nur 0,68 Millionen Zuschauer ein, was einem Anteil von nur 2,5 Prozent entspricht. Die Quote bei den 14 bis 49-Jährigen sank ebenfalls: Hier wurden nur noch 0,41 Millionen Zuschauer verzeichnet, das entsprach noch 5,3 Prozent. Die Anzahl der mittleren Zuschauer rutschte also unter eine halbe Millionen.

Da die erzielten Einschaltquoten nicht den Vorstellungen entsprachen, wurde von Seiten ProSiebens entschieden, die restlichen vier Folgen auf zwei Doppelfolgen aufzuteilen. "Unser Programm «Der Traumjob» hat leider nicht das ganz große Publikum gefunden – und trotzdem allein mit der zweiten Folge 400.000 junge Fans angesprochen. Für diese Zuschauer zeigen wir das Programm an den nächsten beiden Dienstagen in Doppelfolgen“, so der Senderchef Daniel Rosemann. Doch auch diese Idee brachte keine höheren Zahlen – im Gegenteil, die Quoten sanken noch mehr.

Die dritte Folge, welche ab 20:15 Uhr lief, konnte bei den 14 bis 49-Jährigen 5,3 Prozent erzielen, was 0,37 Millionen Zuschauern entsprach, und somit die Quote der letzten Folge halten. Beim allen schalteten 0,60 Millionen Einwohner Deutschlands ein, wie bei der vergangenen Sendung auch wieder nur 2,5 Prozent. Die Folge, die direkt im Anschluss um 22:30 Uhr lief, zeigte dann doch deutliche Einbußen: Die Quote insgesamt brach auf 3,0 Prozent ein. Dies waren sogar nur noch 0,36 Millionen Zuschauer, mehr als ein Drittel weniger als bei der vorherigen Folge. Folglich hat auch die Gruppe der 14 bis 49-Jährigen stark abgenommen, hier waren es nur noch 0,20 Millionen Fernsehende, die einen Anteil von 5,0 Prozent ausmachten.

Die Hoffnung auf gute Einschaltquoten bei der letzten Doppelfolge inklusive dem Finale und der Entscheidung, wer nun die Stelle als Geschäftsführer bekommt, wurden enttäuscht. Die erste Folge des Abends konnte insgesamt nur 0,61 Millionen Zuschauer einfahren. Auch bei den 14 bis 49-Jährigen war das Interesse nicht sehr groß, hier saßen nur 0,34 Millionen vor den Bildschirmen. Das entspricht mageren 4,5 Prozent, von allen Zuschauern sind es sogar nur 2,4 Prozent. Wie zu erwarten war, rutschten die Quoten der anschließenden Folge noch weiter nach unten. Die 14 bis 49-Jährigen waren nur noch mit 0,23 Millionen zu verbuchen, das sind 4,6 Prozent. Aber auch insgesamt sank die Quote noch weiter: Lediglich 0,43 Millionen schalteten ein, welche einen Anteil von 2,9 Prozent darstellten.

Durchschnittlich saßen von allen Altersklassen während einer Folge 0,61 Millionen Interessierte vor den Fernsehern. Auch bei den 14 bis 49-Jährigen konnte kein besserer Durchschnitt erzielt werden: hier waren es bloß 0,35 Millionen Zuschauer. Dementsprechend sind auch die Prozentzahlen niedrig: Niedrige 2,8 Prozent als Mittelwert bei allen und nur 5,4 Prozent bei den 14 bis 49-Jährigen. ProSieben und Jochen Schweizer hatten sich sicher höhere Zahlen und mehr Interessenten vorgestellt – dieser Wunsch wurde allerdings mit den sechs Folgen von «Der Traumjob» nicht erfüllt.

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