Quotencheck

«Die Faisal Kawusi Show»

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Nach einer erfolgreichen ersten Staffel kehrte die Comedy-Show am Freitagabend zurück. Konnte die Sendung das gute Niveau bestätigen?

Im vergangenen Jahr verpasste Sat.1 seinem Fun-Freitag einen neuen Anstrich und installierte zwei neue Formate, die stets im Doppelpack liefen. Zur Freude des Unterföhringer Senders kamen beide bei jungen Zuschauern gut an, sowohl «Luke! Die Schule und ich – VIPs gegen Kids» als auch «Die Faisal Kawusi Show» . Bei erstgenanntem Format handelte es sich natürlich um die Sendung mit dem deutlich prominenteren Namensgeber, die der «Faisal Kawusi Show» aber schon in Staffel eins so viel Starthilfe gab, dass für den Newcomer am späten Abend tolle Quoten möglich waren: 9,5 Prozent erzielte die Late-Night-Show im Schnitt in Staffel eins und überbot den Sat.1-Schnitt damit deutlich.

Dass der Erfolg des Formats aber nicht bloß von einem starken Lead-In abhängt, zeigte sich schon gleich zu Beginn der neuen Folgen am 26. April. Dort startete «Die Faisal Kawusi Show» um 22.40 Uhr und erreichte 1,08 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und außerdem 0,73 Millionen 14- bis 49-Jährige. Mit 5,0 Prozent beim Publikum ab drei Jahren stellte das Format schon zum Staffelstart keine wirklich erfolgreiche Sendung für alle Altersklassen dar, doch in der Zielgruppe entstanden tolle 10,2 Prozent. Damit schnitt «Die Faisal Kawusi Show» besser ab als «Luke! Die Schule und ich», das im Vorfeld weniger als zehn Prozent verbucht hatte.

In der Folgewoche las sich die Lage dann aber wieder ganz anders. Während «Luke!» einen Satz machte, verlor «Die Faisal Kawusi Show» kräftig an Zuspruch. Mit 0,93 Millionen Interessenten gingen knapp 150.000 Zuschauer ab, die noch zu insgesamt 4,5 Prozent führten. 0,59 Millionen Interessenten verblieben in der jungen Altersklasse, womit sich zeigte, dass fast alle der Zuschauer, die der Comedy-Sendung den Rücken kehrten, im werberelevanten Alter waren. Mit 9,0 Prozent holte «Die Faisal Kawusi Show» dennoch weiterhin einen überdurchschnittlichen Wert im jungen Segment.

Das änderte sich am 10. Mai, als die Quoten-Talfahrt weiterging. 0,86 Millionen Zuschauer enthielten 0,53 Millionen 14- bis 49-Jährige. Die Folge waren insgesamt 4,1 Prozent und 8,1 Prozent bei den Umworbenen, womit die Quote erstmals in der neuen Staffel unter den Senderschnitt von Sat.1 fiel. Obendrein war es der bislang zweitschlechteste Wert der Sendung bei jungen Zuschauern. Mit viel Mühe hievte sich «Die Faisal Kawusi Show»  dann am 17. Mai wieder auf Höhe des Sat.1-Schnitts, als 8,4 Prozent zu Buche standen. Bei jungen Zuschauern ging es mit 0,54 Millionen Interessenten nur leicht aufwärts, insgesamt verlor das Brainpool-Format aber erneut Zuschauer und sank mit 0,83 Millionen Fernsehenden auf ein Staffeltief. Mit 4,1 Prozent Gesamtmarktanteil lief es quotentechnisch aber immerhin genauso gut wie sieben Tage zuvor.

Eine enorme Steigerung folgte am 24. Mai, als «Die Faisal Kawusi Show» mit 1,00 Millionen Interessenten wieder die Millionen-Grenze schnitt. Das brachte der Sendung insgesamt und auch bei jungen Zuschauern die besten Quoten der Staffel ein. 5,4 Prozent generierte die Comedy-Show bei allen Zuschauern, ganz starke 11,8 Prozent waren es in der jungen Altersgruppe. Umso deutlicher fiel das Format aber zum Staffelfinale am 31. Mai wieder auf die Nase. Knapp eine Viertel Million Zuschauer wandten sich von «Die Faisal Kawusi Show» ab, sodass 0,75 Millionen verblieben. Diese Reichweite sorgte für 4,0 Prozent. 0,49 Millionen junge Zuschauer führten außerdem zu 7,8 Prozent bei jungen Fernsehenden und damit zu einem Negativ-Rekord im Rahmen der neuen Staffel. An besagtem Abend fand ein Fußball-Länderspiel statt, das jedoch vergleichsweise schwach lief und zum Zeitpunkt des Sendungsstarts schon abgepfiffen war.

Nach sechs neuen Folgen liest sich die Bilanz von «Die Faisal Kawusi Show» immer noch recht positiv, denn in der Zielgruppe verbuchte das Format immerhin weiter gute 9,2 Prozent, was zwar Verluste bedeutet, aber dafür auf einem guten Niveau. Mehr Sorgen dürften die teils starken Schwankungen bereiten, die mitunter kaum zu erklären sind. Insgesamt schalteten pro Folge mittlere 0,91 Millionen Menschen ein, in der Zielgruppe 0,59 Millionen. Der durchschnittliche Gesamtmarktanteil lag bei 4,5 Prozent. Die Werte werden wohl für eine Verlängerung genügen.

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