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«Professor T.» bleibt bis zum Ende eine kleine Enttäuschung

von   |  1 Kommentar

Zwar holte der Krimi auch mit seiner vierten Folge mehr als drei Millionen Zuschauer, den hohen Ansprüchen des ZDFs wurde er damit aber nicht vollumfänglich gerecht.

Quotenverlauf: «Professor T.»

  • 8. März: 3,80 Millionen (12,5%)
  • 15. März: 3,11 Millionen (10,0%)
  • 22. März: 3,26 Millionen (10,5%)
Ab kommender Woche dürften dem ZDF hohe Reichweiten am Freitagabend wieder sicher sein. Dann startet der Mainzer Sender eine neue Staffel der Krimiserie «Der Alte» , die mit mehr als fünf Millionen Zuschauern in der Spitze im letzten Jahr ein voller Erfolg war. «Professor T.»  konnte in den vergangenen vier Wochen von vergleichbaren Zahlen nur träumen. Die dritte Staffel der Serie holte zuletzt weniger als elf Prozent Marktanteil - ungewöhnlich wenig für einen Sender, dessen Durchschnittswert aktuell bei 13,5 Prozent liegt. An diesem Freitag ging die aktuelle Staffel zu Ende, die Reichweite blieb nur knapp über dem Tiefstwert von vor zwei Wochen.

Genau genommen sahen die letzte Episode ab 20.30 Uhr 3,14 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und 10,4 Prozent. Gegenüber der Vorwoche ging es für die Produktion damit wieder leicht bergab. Kaum versöhnlicher sah es bei den 14- bis 49-Jährigen aus, hier versammelte «Professor T.» 0,48 Millionen Interessenten und sehr mäßige 5,4 Prozent vor den Bildschirmen. Zum Vergleich: Gestartet war die Staffel Anfang des Monats noch mit guten 8,2 Prozent beim jungen Publikum. Man darf gespannt sein, ob dem ZDF diese Werte für eine weitere Staffel reichen werden.

Steigende Quoten verzeichnete eine Stunde später «Letzte Spur Berlin», das auf freundlichere 12,5 Prozent bei 3,54 Millionen Gesamtzuschauern aufbaute. Und trotzdem: Mehr als der dritte Platz am Freitagabend hinter dem Ersten und RTL war für das ZDF damit nicht zu holen. Beide Konkurrenten holten zur besten Sendezeit deutlich mehr als vier Millionen Zuschauer (zum ausführlichen Bericht zu «Let's Dance» geht's hier).

Verlass war beim ZDF dafür auf den Vorabend, wo die 19 Uhr-Ausgabe von «heute» starke 3,62 Millionen Zuschauer und gute 16,9 Prozent informierte. Die anschließende Sondersendung «Was nun, Europa?» hielt bis 19.45 Uhr noch 2,88 Millionen Interessierte beim Sender. «Bettys Diagnose», das wegen der kurzfristigen Programmänderung bis in die Primetime hineinreichte, kam anschließend auf 3,42 Millionen Zuschauer im Schnitt und damit auf eine höhere Reichweite als «Professor T.» im Anschluss. Am späteren Abend war dann schließlich noch Verlass auf die «heute-show»: Sie sicherte sich mit 15,5 Prozent die höchste Quote der Primetime.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/108285
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P-Joker
30.03.2019 09:26 Uhr 1
Bleibt zu hoffen, dass dieser Schwachsinn endlich eingestellt wird!

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