Vermischtes

Arbeiten auf Malta – Hier werden immer Mitarbeiter gesucht

Leben auf der Sonneninsel Malta, umgeben vom Meer und mediterranem Flair und im englischsprachigen Team - Für immer mehr Deutsche wird der Traum wahr!

Arbeiten, wo andere ihren Urlaub verbringen? Kein Problem! Auf Malta werden immer mehr Mitarbeiter gesucht. Auf der kleinen Mittelmeerinsel, die seit 2008 zur Europäischen Union gehört, haben sich viele internationale Konzerne Dependancen angesiedelt, die händeringend Personal suchen. Darüber hinaus ist Malta mit seinen gerade einmal 430.000 Einwohnern ein Zentrum der europäischen Glücksspielbranche geworden.

Online Gaming-Branche als Wachstumsmotor
In Malta haben sich wegen der niedrigen Unternehmenssteuern und der vergleichsweise unbürokratischen Vergabe von Glücksspiellizenzen durch die dortige Malta Gaming Authority (MGA) mittlerweile hunderte Betreiber von Online-Gaming angesiedelt. Der Bedarf an Fachkräften ist dementsprechend groß. Eine Übersicht über seriöse Anbieter mit Sitz auf Malta findet sich bei www.spielbank.com.de

Es handelt sich bei den Jobs in der Regel um Einstiegspositionen. Mit entsprechendem Fleiß und Qualifikation ist ein Aufstieg ohne weiteres möglich. Gesucht werden vor allem Mitarbeiter im Kundendienst, Game- und Grafik-Designer, Mathematiker, Informatiker, Buchhalter und Übersetzer. Die Teams sind international besetzt und man wird dort bereits auf viele Deutsche, Österreicher und Schweizer treffen, da sich die Anbieter von Online-Casinos auch an den deutschen Markt richten.

Diese Praxis wird zwar hierzulande oft kritisiert, entspricht jedoch den europäischen Regelungen. Maltesische Unternehmen dürfen Online-Spiele um echtes Geld in Deutschland oder Österreich anbieten, soweit sie eine offizielle Casinolizenz besitzen und sich an geltendes Recht halten. Die günstigen Unternehmenssteuern sind ein Weg Maltas Investoren ins Land zu locken. Schließlich verfügt Malta außer dem Tourismus kaum über andere nennenswerte Einkommensquellen.

Die Tourismusbranche und einige junge Internetunternehmen aus der Blockchain-Industrie bieten ebenfalls Jobs, in dem deutschsprachiges Personal gesucht wird.

Ein Visum wird nicht benötigt
Wer auf der sonnenverwöhnten Insel mit seiner reichen Geschichte und mediterranem Flair arbeiten möchte, benötigt dank Mitgliedschaft in der EU kein Visum. Es wird lediglich eine e-Resident-Karte benötigt, die jedoch für EU-Bürger unproblematisch ausgestellt wird. Mit der e-Resident-Karte kann dann ein Konto eröffnet und eine Sozialversicherungsnummer beantragt werden. Sie gilt zudem als Wohnsitznachweis.

Ein weiterer großer Vorteil ist, das auf Malta neben Maltesisch auch Englisch gesprochen wird. Der Euro ist in Malta Zahlungsmittel. Die Einkommenssteuer liegt verdienstabhängig bei 0 bis 35 %. Hinzu kommen etwa 10 % Sozialabgaben. Wer in Malta arbeitet, ist außerdem über den Staat krankenversichert. Eine private Versicherung ist ebenfalls möglich. Die Gesundheitsversorgung gilt jedoch als gut und es gibt auch deutschsprachige Ärzte.

Das Lohnniveau ist niedriger als in Deutschland
Wer in Malta arbeitet, muss je nach Position Abstriche beim Gehalt machen. Der Mindestlohn liegt bei 735 € monatlich. Positionen für Ausländer mit entsprechenden Sprachkenntnissen in den international operierenden Unternehmen werden im maltesischen Vergleich zwar besser bezahlt, liegen jedoch unter dem deutschen Gehaltsniveau.

Die Lebenshaltungskosten in Städten wie Valetta, Sliema, St. Julians oder Gzira liegen auf einem ähnlichen Niveau wie in Deutschland. Im Süden der Insel ist es etwas günstiger. Wer also ein paar Kilometer Anfahrt zur Arbeit in Kauf nimmt, kommt etwas günstiger weg. Im Übrigen ist Malta gerade einmal 30 Kilometer lang. Die Wohnungen auf Malta sind in der Regel möbliert.

Das Leben in Malta ist insgesamt etwas ruhiger
Die Menschen in Malta sind aufgeschlossen, freundlich und gute Gastgeber. Das Leben auf der Insel ist vermutlich wegen des Mittelmeerklimas und der meist hohen Temperaturen entspannter und läuft in der Regel auch etwas gemächlicher ab. In Städten wie der Hauptstadt Valetta wird den Einwohner und Touristen dennoch einiges geboten.

Das koloniale Erbe Großbritanniens ist hier unübersehbar. Die Briten haben Malta zudem eine gut funktionierende Verwaltung gebracht. Seitdem Malta Mitglied der Europäischen Union und der Eurozone ist, haben sich auch die Infrastruktur des Landes und der Lebensstandard allgemein stark verbessert.

Es gibt zahlreiche Restaurants und kulturelle Veranstaltungen. Das Nachtleben hat internationales Niveau. Die Kriminalität ist von ein paar Taschendieben abgesehen vergleichsweise gering. Wer nicht nur am Strand liegen mag und Wassersport betreibt, wird ganz sicher ein bald als Fan der Mittelmeerinsel gelten. Mit der Fähre kann man von Malta aus zum Beispiel in ein paar Stunden nach Sizilien übersetzen.

Kurz-URL: qmde.de/106004
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