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«Late Night Berlin» verpasst Besserung, «The Big Bang Theory» menschelt

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Eine neue Ausgabe von «The Big Bang Theory» verbuchte das schwächste Ergebnis des Jahres, danach büßte das neue «The Middle» ein. Nach hartem Quotensturz in der Vorwoche verharrte «Late Night Berlin».

Der Montagabend stellt für ProSieben so etwas wie das Programm-Aushängeschild dar. Kein Wunder, schließlich grüßen die Nerds von «The Big Bang Theory»  vom Sendeplatz zur attraktivsten Programmzeit. Auch am 16. April lieferte die Sitcom wieder starke Zahlen - allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau als sonst. Mit einer neuen Ausgabe ab 20.15 Uhr erreichte die US-Serie 2,01 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, davon stammten 1,49 Millionen Personen aus der Zielgruppe. Beide Werte stellten die niedrigsten im Jahr 2018 dar.

So entstand ein Gesamtmarktanteil von 6,6 Prozent - und viel wichtiger: eine noch immer tolle Quote von 16,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Erneut sollte im Anschluss die in der Vorwoche gestartete Comedy-Serie «The Middle»  profitieren. Das Format hielt 1,50 Millionen Interessenten und 4,8 Prozent Gesamtmarktanteil. In der wichtigen Altersgruppe sprangen durch den etwas schwächeren Vorlauf als zuletzt noch 12,5 Prozent durch 1,22 Millionen Comedy-Fans heraus. Damit lief der Programm-Neuling zwar noch immer sehenswert, aber etwas schlechter als in der Vorwoche, in der noch 14,0 Prozent bei den Jüngeren zu Buche standen. Auf diesem Sendeplatz hatte «Young Sheldon»  zuvor übrigens durchschnittlich 17,9 Prozent unterhalten.

Quotenverlauf «Late Night Berlin»

  • 12. März: 12,1%
  • 19. März: 10,7%
  • 26. März: 12,2%
  • 9. April: 8,4%
Quoten 14-49
Gespannt blickte ProSieben dann dem Start von «Late Night Berlin» entgegen. In der Vorwoche hatte die Show mit Klaas Heufer-Umlauf ab 23 Uhr nur noch 8,4 Prozent der Umworbenen angelockt - auch weil die im Vorfeld ausgestrahlten «The Big Bang Theory»-Wiederholungen von Episode zu Episode immer schlechter gelaufen waren. Im Laufe von vier Re-Runs der US-Comedy sank die Reichweite von zunächst 1,28 Millionen Personen auf letztlich 1,15 Millionen. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden zunächst 1,02 Millionen gemessen und zur letzten der vier Folgen ab 22.30 Uhr noch 0,85 Millionen. Die dazugehörigen Quoten beim jungen Publikum beliefen sich erst auf 10,5 Prozent, dann auf 11,4, 12,2 und 12,9 Prozent, ehe schließlich «Late Night Berlin» auf Sendung ging.

Erneut erfüllte die Late-Night-Show nicht die Erwartungen des Senders, denn das Format verharrte auf dem schwachen Niveau der Vorwoche. Ab 23 Uhr blieben 0,52 Millionen Menschen dran, darunter 0,41 Millionen Werberelevante. In der Zielgruppe generierte die neue Ausgabe damit 8,1 Prozent, insgesamt 3,5 Prozent. Damit bewegt sich die neue Sendung bereits jetzt in einem bedenklichen Quotenbereich.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/100357
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