Primetime-Check

Dienstag, 17. Januar 2012

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Wie erfolgreich war «Um Himmels Willen» im Ersten? Punktete RTL mit einer Doppelfolge von «CSI: Miami»?

Das Erste wurde mit der eigenproduzierten Serie «Um Himmels Willen» Marktführer. Im Durchschnitt schalteten 7,46 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil lag bei tollen 22,2 Prozent. Mit nur 0,97 Millionen Menschen zwischen 14 und 49 Jahre erzielte die Fernsehstation einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 7,7 Prozent. Mit «In aller Freundschaft» stieg der Marktanteil um 0,1 Prozentpunkte an, beim Gesamtpublikum fuhr man 20,4 Prozent sowie 6,80 Millionen Zuschauer ein. Schließlich verzeichnete das Politmagazin «Fakt» um 21.45 Uhr noch 3,86 Millionen Zuschauer, dies entspricht überdurchschnittlichen 12,8 Prozent. Nur bei den jungen Leuten kam man mit 4,6 Prozent auf keinen grünen Zweig. Schlimmer erging es danach den «Tagesthemen», denn mit 2,79 Millionen Zuschauern verzeichnete Das Erste lediglich 11,1 Prozent bei allen und 3,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Die neue Reihe «ZDFzeit» legte mit dem Film „Auf der Jagd nach verlorenen Schätzen“ einen kompletten Fehlstart hin. 2,67 Millionen Menschen sahen zu, sodass nur 8,0 Prozent Marktanteil gemessen wurden. Danach erreichte «Frontal 21» nur 2,64 Millionen Zuseher, der Marktanteil sank auf 7,9 Prozent. Bei den jungen Menschen verzeichnete man 5,6 und 5,4 Prozent Marktanteil. Schließlich informierte das «heute-journal» 3,85 Millionen Zuschauer, der Marktanteil stieg auf erfreuliche 12,5 Prozent. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen ging es auf überdurchschnittliche 9,2 Prozent Marktanteil hinauf.

Unterdessen sendete RTL den «CSI: Miami»-Zweiteiler „Spurenleger“, der mit 3,78 Millionen Zuschauern und 11,4 Prozent nicht überzeugte. In der Zielgruppe fuhr man unterdurchschnittliche 15,8 Prozent ein. Danach kam eine zweistündige Ausgabe von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» auf 6,20 Millionen Zuseher, der Marktanteil lag bei 29,4 Prozent. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern wurden sagenhafte 41,8 Prozent gemessen. Bei Sat.1 floppte die Neuauflage von «Wolff – Kampf im Revier» mit 3,27 Millionen Zuschauern und 10,1 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe reicht es nur für 9,7 Prozent, genau wegen solcher Quoten wurde die Serie einst eingestellt.

«Die Simpsons» eröffneten die Primetime von ProSieben: 2,05 Millionen Menschen verfolgten eine neue Episode, danach kam eine Wiederholung auf 2,32 Millionen Zuseher. Mit 6,2 und 6,8 Prozent Marktanteil lief es mittelmäßig, in der Zielgruppe wurden tolle 14,4 und 15,6 Prozent Marktanteil eingefahren. Danach überzeugte Ashton Kutcher in «Two and a half Men» mit 3,09 Millionen Zuschauern. Der Marktanteil lag bei 9,2 Prozent, bei den Werberelevanten wurden 20,4 Prozent Marktanteil gemessen. Ab 21.35 Uhr gab es eine Wiederholung mit Charlie Sheen, welche 3,08 Millionen Zuseher hatte und auf 9,6 Prozent bei allen sowie 20,6 Prozent in der Zielgruppe kam. Gegen das Dschungel-Camp kamen «Stromberg» und «Switch» ab 22.05 Uhr nicht mehr an. Nur 1,41 Millionen Menschen schalteten die Büro-Comedy ein, welche in der Zielgruppe 10,7 Prozent holte. Danach erreichte die Satire-Sendung nur 7,4 Prozent Marktanteil, insgesamt sahen 0,86 Millionen Menschen zu.

Weiterhin erfreuliche Quoten fährt «Das Messie-Team – Start in ein neues Leben» ein, denn mit eineinhalb Millionen Zusehern sowie 4,6 Prozent Marktanteil kann man in Grünwald zufrieden sein. Mit 6,7 Prozent bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Menschen machte RTL II alles richtig. Es folgte «Extrem schön» mit 0,82 Millionen Zusehern und einem Zielgruppen-Wert von 4,0 Prozent – Dschungel sei Dank. Ähnlich war auch das Bild bei VOX: «Daniela Katzenberger – natürlich blond» hatte 1,98 Millionen Zuseher und 5,9 Prozent Marktanteil, in der Zielgruppe wurden sogar 9,9 Prozent erreicht. Zwischen 21.15 und 23.20 Uhr lief «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer» mit 1,03 Millionen Zuschauern, jedoch wurden nur unterdurchschnittliche 5,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe erreicht.

Die Premiere von «Die Torten-Tuner – Wir backen das!» ging trotz massiver Werbung daneben: 0,97 Millionen Menschen sahen bei kabel eins zu, mit 2,9 Prozent bei allen sowie 5,3 Prozent in der Zielgruppe sah es nicht gut aus. Die Rückkehr von «Rosins Restaurants» war mit 7,3 Prozent bei den Werberelevanten allerdings ein Erfolg. Die Gesamtreichweite lag bei 1,41 Millionen Zusehern und 4,5 Prozent Marktanteil.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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