Das Erste hat sich die Kaley-Cuoco-Serie «Vanished» gesichert. Die Serie von MGM+ mit dem ehemaligen «Big Bang Theory»-Star kommt allerdings nur mau an.
«Vanished» (seit 1. Februar bei MGM+, ab 13. März in der ARD Mediathek)
Die Archäologin Alice Monroe (Kaley Cuoco) führt eine aufregende Romanze mit dem charismatischen Tom (Sam Claflin). Auf der Reise nach Südfrankreich verschwindet er plötzlich aus dem fahrenden Zug - doch der örtliche Polizeichef unternimmt nichts. Mit der Hilfe der Journalistin Hélène (Karin Viard) beginnt Alice nach Tom zu suchen, der mit seinem besten Freund Alex (Matthias Schweighöfer) eine Flüchtlingsorganisation betreibt. Je näher Alice dem Verschwundenen kommt, desto schmerzhafter erkennt sie: Tom ist nicht der, für den sie ihn hält! Jede Spur führt tiefer in eine abgründige Welt aus Menschenhandel, Ausbeutung und Gefahren.
The Hollywood Reporter: “«Vanished» ist wirklich keine schlechte Serie. Sie eignet sich beispielsweise gut, um sich auf dem Weg zu einem sexy Ausflug mit einem Liebhaber, der definitiv genau der ist, für den man ihn hält, und keine schmutzigen Geheimnisse verbirgt, die einen umbringen könnten, auf dem iPad abzulenken. Als Alice jedoch endlich ihre Koffer packt, um nach Hause zu fahren und all das Blutvergießen hinter sich zu lassen, war ich mehr als bereit, dasselbe zu tun.“
«Brigerton» (Zweiter Teil der 4. Staffel seit 29. Januar bei Netflix)
Obwohl Benedict der zweitälteste Bridgerton-Sprössling ist und bereits vier seiner Geschwister den Bund der Ehe eingegangen sind, denkt er gar nicht daran, sesshaft zu werden. Bis er auf einem Maskenball einer faszinierenden Dame begegnet …
Variety: “Das eigentliche romantische Highlight der vierten Staffel ist jedoch bislang die aufkeimende Lust, Sehnsucht und das Flirten zwischen Lady Violet und Lord Marcus Anderson (Daniel Francis). Man könnte ihnen eine ganze Miniserie widmen. Benedict und Sophie treten hingegen in den Hintergrund, insbesondere angesichts der seltsam geteilten Staffel, was dem Tempo der Serie und ihrer zentralen romantischen Spannung schadet.“
«The Muppet Show» (seit 4. Februar bei Disney+)
Kermit, Miss Piggy und die beliebte Muppet Truppe sind zurück mit einem brandneuen Special Event. Musik, Comedy und jede Menge Chaos sind vorprogrammiert, wenn die Muppets erneut die Bühne des originalen Muppet Theaters betreten – diesmal mit ihrem ganz besonderen Gast: Sabrina Carpenter!
The Hollywood Reporter: “Das Wichtigste ist, dass «The Muppet Show» sich insgesamt richtig anfühlt – einschließlich seines demografisch breit gefächerten komischen Ziels, mit genügend Doppeldeutigkeiten und Anspielungen für die Erwachsenen und Chaos für die Kinder. Das Ganze könnte noch verfeinert, angepasst und erweitert werden, und ich wäre etwas enttäuscht, wenn dies das Maximum wäre, das die Show zu bieten hat, aber es beweist eindeutig, dass das, was in den 70er Jahren und teilweise auch in den 90er Jahren funktioniert hat, auch heute noch absolut funktionieren kann.“
«Requiem for Selina» (seit 3. Februar in der ZDFmediathek)
Selina ist eine Außenseiterin an ihrer Schule. In ihrem Blog flüchtet sie sich in eine Kunstfigur, fern von ihrer Realität. Sie generiert Aufmerksamkeit und die Gerüchteküche fängt an zu brodeln. Dadurch rutscht sie weiter ins Visier ihrer mobbenden Mitschülerinnen.
Süddeutsche Zeitung: “Regisseurin Rikke Gregersen macht es sich zur Aufgabe, die scheinheilige Wohlfühlwelt von Influencerinnen zu entlarven, ohne dabei stumpf zu moralisieren. Wir sehen Selina als Spielball einer patriarchal getriebenen Aufmerksamkeitsökonomie, in der krasse Skandale den höchsten Wert haben. “
«Melania» (seit 30. Januar im Kino, demnächst bei Amazon)
Ein seltener Einblick in das Leben von Melania Trump.
Los Angeles Times: “Ich kann «Melania» weder als guten noch als interessanten Film empfehlen. Er wirkt wie ein beruhigender, sich wiederholender KI-Bildschirmschoner, ein tranceartiger Zauber, bei dem nichts zählt, solange die High Heels nicht wehtun. Doch trotz aller Widrigkeiten steckt in ihrer SUV-zu-Asphalt-zu-SUV-zu-Asphalt-Abgeschiedenheit eine Wahrheit. Zukünftige Historiker werden froh sein, «Melania» als Blickwinkel auf diesen Moment in der Zeit zu haben. Wie alles, was sie anfasst, ist es ein kostspieliges Artefakt.“