US-FernsehenHulu verlängert «All’s Fair» für Staffel zwei

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Ryan Murphys Scheidungsdrama «All’s Fair» sorgt für Gesprächsstoff – und für Quotenrekorde.

Hulu hat die umstrittene, zugleich aber enorm erfolgreiche Serie «All’s Fair» offiziell um eine zweite Staffel verlängert. Das Format von TV-Mogul Ryan Murphy startete am 4. November und wurde schnell zum vielzitierten “camp classic”. Während Kritiker das Scheidungsdrama – „Variety“ sprach von einer „herablassenden Girlboss-Fantasia“ – scharf attackierten, setzte sich die Serie beim Publikum durch und stieg direkt auf Platz eins der Hulu-Charts ein. Zudem verzeichnete sie den größten Serienstart eines fiktionalen Originals auf Hulu seit drei Jahren, gemessen an den ersten drei Streamingtagen.

Inhaltlich dreht sich «All’s Fair» um ein Team weiblicher Scheidungsanwältinnen, die eine männerdominierte Kanzlei verlassen, um ihre eigene, kompromisslose Power-Firma zu gründen. Die Serie kombiniert Luxusinszenierung, scharfzüngige Dialoge und exzentrische Figuren mit einem Mix aus Intrigen, Liebeskrisen und Machtkämpfen. Laut Logline müssen die Protagonistinnen „hochkarätige Trennungen, schmutzige Geheimnisse und verschobene Loyalitäten meistern – sowohl im Gerichtssaal als auch untereinander“.

Besetzt ist die Serie hochkarätig: Naomi Watts, Niecy Nash-Betts, Teyana Taylor, Sarah Paulson, Matthew Noszka und Glenn Close liefern sich ein Verschleissduell der schrägsten und bissigsten Textzeilen. Besonders Paulson sorgte mit der derben Kampfansage „See you in court, cuntburger“ für virale Aufmerksamkeit. Ryan Murphy fungiert als Autor, Regisseur und Executive Producer. Zu den weiteren Produzenten gehören Jon Robin Baitz, Joe Baken, Jamie Pachino, Lyn Greene und Richard Levine – ebenso wie die Hauptdarstellerinnen Kardashian, Close, Watts, Nash-Betts und Paulson selbst. Außerdem mischen Kris Jenner, Anthony Hemingway, Eric Kovtun, Scott Robertson und Nissa Diederich im Produktionsteam mit.