Alexander Mazza und Florence Jordi sind raus aus dem Schunkelreigen. Zu schlecht waren die Quoten ihrer aufgepimpten «Stadlshow». Entstanden ist nun ein Genre, das quasi allein vom Erfolg von Florian Silbereisen und dem MDR getragen wird.
2,46 Millionen bei der Premiere, 2,81 Millionen zum Jahreswechsel – das war unter dem Strich schlicht zu wenig für den «Musikantenstadl»-Nachfolger, die „krass verjüngte“ «Stadlshow» mit dem gut gelaunten Moderations-Powerpärchen Florence Jordi und Alexander Mazza. Somit wird im Jahr 2016 nicht mehr im „Stadl“ geschunkelt. Ein Aufreger für Fans der Volksmusik – und den ehemaligen „Stadl-Chef“ Andy Borg. Dass die klassische Show dieser Coleur kurzfristig vom Aussterben bedroht ist, gilt derweil aber gar nicht zu befürchten. Denn es gibt sie schon noch, die Quotenbringer im Reich des Schunkelns.
Sein «Fest der Besten», das Das Erste Anfang Januar 2016 ausgestrahlt hat kam auf 5,64 Millionen Menschen und tolle 18,2 Prozent Marktanteil. Durchaus ungewöhnlich war damals zudem der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen: Der lag bei 6,2 Prozent – und somit sogar in etwa auf Höhe des Senderschnitts des Ersten. Somit steigerte man sich leicht im Vergleich mit der Vorjahresshow. «Das Fest der Besten» im Januar 2015 war auf ähnlich gute 5,5 Millionen Fans ab drei Jahren gekommen. Und – auf die Gefahr hin, dass es langweilig wird, auch die Plätze vier und fünf gehen an Florian Silbereisen und damit auch an den jeweils im Hintergrund verantwortlichen MDR. «Das Glückwunschfest» und «150 Jahre Schlager» erreichten jeweils ebenfalls mehr als fünf Millionen Zuschauer im Hauptabendprogramm.

• 150 Jahre Schlager • Adventsfest der 100.000 Lichter • Das Fest der Besten • Das Glückwunschfest • Die Besten im Frühling • Fest der Besten • Harter Brocken • Ihre große Show der Träume • Klein gegen Groß • Musikantenstadl • Stadlshow • Tatort • großen Schlagerfest
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