Vermischtes

Promis, die ihre Leidenschaft für Spiele zugeben

Promis - sie stehen immer wieder im Licht der Öffentlichkeit und machen mit verschiedenen Neuigkeiten über sich aufmerksam. Einige Prominente geben offen zu, dass sie gerne spielen oder wetten.

Wetten, Casinos und Co. - die Macht der Spiele


Das Geschäft der Online-Spiele und -Wetten hat in den vergangenen Jahren große Aufmerksamkeiten auf sich gezogen. Einerseits ist die Nutzerbasis um ein Vielfaches angewachsen. Andererseits wird klar, dass jeder Mensch der Spielsucht verfallen kann.

Der ehemalige britische Fußballnationalspieler Tony Adams hält Wetten für die größte Suchtgefahr für Profis nach Alkohol. Seine Klinik beherbergt unzählige Patienten, die spielsüchtig sind. Doch auch Otto-Normalverbraucher verfallen der Spielsucht. Ihre Konsequenzen sind meist größer, schließlich verfügen sie nicht über die finanziellen Mittel eines professionellen Sportlers.

Innerhalb der Branche haben sich Sportwetten als besonders beliebt herausgestellt. Insbesondere Fans von Fußballvereinen setzen ihr verdientes Geld gerne auf die eigene Mannschaft. Wenn sie gewinnt, tun sie es auch. Bei einer Niederlage müssen beide Seiten einen Verlust hinnehmen. Über die Höhe eines möglichen Gewinns entscheiden sogenannte Quoten, die laut wettbasis.com nicht mit den Quoten aus dem Fernsehen zu vergleichen sind. Es handelt sich im Grunde um eine Angabe, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Ereignis eintreffen wird. Je kleiner die Quote, desto wahrscheinlicher das Ereignis und desto geringer der mögliche Gewinn. Hohe Quoten geben an, dass es unwahrscheinlich ist, dass das jeweilige Ereignis eintrifft. Die hohe Unwahrscheinlichkeit wird mit einem hohen Gewinn belohnt, falls das Ereignis doch eintrifft.

Promis sind Menschen wie alle anderen auch


Dass wir von Promis hören, die der Spielsucht verfallen sind, ist nicht verwunderlich. Und dennoch wundert es Menschen, dass eine reiche Person spielsüchtig werden könnte. Spiele und Wetten sind für die meisten Menschen nichts weiter als ein Hobby. Das Problem beginnt ab dem Zeitpunkt, wenn das Hobby die Oberhand gewinnt und nicht mehr kontrolliert werden kann, wie dieser Fall von Deniz Gül aus Berlin zeigt. Einer Sucht kann jeder Mensch ausgesetzt sein - Promi oder nicht.

Die deutsche Bundesregierung versucht seit Jahren, Sportwetten zu regulieren, um die Suchtgefahr einzugrenzen, die insbesondere von unseriösen Anbietern ausgeht. Bis dato hat sie jedoch keine Lösung für das Problem gefunden.

5 Promis, die spielen oder wetten


Der Sucht von Sportwetten, Poker, Lotto und Co. sind viele Promis verfallen. Die nachfolgenden Persönlichkeiten haben ihre Sucht zugegeben.

1. Hugh Jackman: Der australische Schauspieler, bekannt aus Filmen wie «Les Misérables» und «The Prestige», gestand in einem Interview mit der BamS, dass er Lotto spielt. In den letzten 14 Jahren investierte der Australier über 200.000 US-Dollar.

2. Ben Affleck: 2011 wurde der Filmstar mit seinen Kollegen Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Tobey Maguire bei einem illegalen Pokerspiel erwischt. Die Pokerparty war kein Einzelfall, ähnliche Vorfälle soll es zwischen 2006 und 2009 gegeben haben. 2014 wurde Ben Affleck beim Kartenzählen im Hard Rock Casino in Las Vegas erwischt. Die Folge: Ein lebenslanges Verbot, Blackjack im jeweiligen Casino zu spielen.

3. René Schnitzler: Der ehemalige Fußballprofi spielte für den FC St. Pauli sowie Borussia Mönchengladbach. Durch eine Spielsucht verlor er alles, was er sich in kurzer Zeit erarbeitet hatte: Geld, Job, Ruhm. Nach einer anfänglichen Kuriosität ging der ehemalige Fußballspieler täglich ins Casino, bis er sein gesamtes Geld verlor und vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gesperrt wurde.

4. Carlo von Tiedemann: Der Rundfunkmoderator arbeitete früher als Reporter für diverse Zeitungen. Eines Abends setzte er alle seine Ersparnisse in Höhe von 50.000 Mark aufs Spiel und verlor den ganzen Einsatz. Eigenen Angaben zufolge war Tiedemann davon überzeugt, nur Gewinnen zu können. Er hätte während seiner Spielsuchtphase einen Tunnelblick gehabt und so sein Geld verloren.

5. Stefan Kretzschmar: Der deutsche Handballspieler gab 2009 zu, früher spielsüchtig gewesen zu sein. Als er noch beim VfL Gummersbach unter Vertrag stand, wohnte er über einer Spielothek. Aufgrund seiner Wohnlage verfiel er der Spielsucht. Nach einem halben Jahr konzentrierte er sich auf Sportwetten im Internet.

Kurz-URL: qmde.de/82264
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