Die scheidende ARD-Vorsitzende Monika Piel spricht in einem Interview Klartext. Unter anderem empfiehlt sie jetzt eine komplett neue Vorabendstruktur.
Noch bis Dezember hat Monika Piel den ARD-Vorsitz als geschäftsführende WDR-Intendantin inne, dann übergibt sie ihre Aufgabe an Lutz Marmor vom NDR. Kurz vor dem Ende ihrer zweijährigen Amtsphase resümiert Piel in einem "Stern"-Interview die Entscheidungen der jüngeren Vergangenheit und spricht über die Lage der ARD. So wünscht sich Piel unter anderem einen komplett neuen Vorabend im Ersten, nachdem die zahlreichen Neustarts – wie «Gottschalk Live» oder die «Heiter bis tödlich»-Serien – keine Besserung der schwachen Einschaltquoten gebracht haben.
Unter dem Vorsitz von Monika Piel gab es dennoch keine – zumindest öffentlich bekannten – Anstrengungen, ein solches Kontrastprogramm zu etablieren. Im Gegenteil stärkt Programmchef Volker Herres der Programmfarbe Vorabend-Krimi weiterhin den Rücken; Alternativkonzepte sind derzeit nicht in Sicht. • Monika Piel • ARD-Vorabend • Dokus
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