Welche der beiden Pilawa-Quizsendungen kommt beim Fernsehpublikum besser an? Steht «Rette die Million!» etwa vor dem Aus?
Der doppelte Pilawa: 2009 sagte der Hamburger Jung' gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass er Das Erste aus Furcht verlassen habe, ewig weiter ähnliche Ratesendungen zu präsentieren und somit irgendwann zum Quiz-Onkel der Nation zu verkommen. Das ZDF hätte ihm die Möglichkeit geboten, eine andersartige Show zu präsentieren. Was der Pilawa aus dem Interview mit der Süddeutschen Zeitung dem Fernsehpublikum nicht unmissverständlich klar machte: Die sein Image verändern sollende Show wird auf den Namen «Rette die Million!» horchen und ist die Adaption eines britischen Quizkonzepts. Zwar eines ungewöhnlichen, trotzdem war es wieder ein Quiz.
Sofern eine der beiden Pilawa-Shows von der Bühne getragen wird, welche wäre aus Quotensicht der leichter verschmerzbare Verlust? Mit 6,06 Millionen Gesamtzuschauern und einer Sehbeteiligung von 19,8 Prozent sowie 1,26 Millionen jungen Interessierten und 10,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen schnitt «Rette die Million!» anfangs besser ab. Jedoch kam «Die Quizshow mit Jörg Pilawa» ebenfalls gut aus dem Startblock, 5,56 Millionen Gesamtzuschauer, 0,94 Millionen Jüngere und Marktanteile von 17,0 und 7,2 Prozent Marktanteil bedeuteten klar überdurchschnittliche Werte. «Rette die Million!» verlor nach dem Start etwas an Zugkraft, lief im Frühjahr des Jahres 2011 zwischenzeitlich knapp unterhalb des Senderschnitts, konnte sich im Sommer aber wieder erholen, bloß um ab November 2011 wieder abzubauen. Die (bislang) fünf letzten Ausgaben erreichten im Schnitt 3,85 Millionen Quizfreunde, die Marktanteile beliefen sich durchschnittlich auf solide 11,76 Prozent bei allen und, nachdem die Show anfangs auch beim jungen Publikum gut ankam, maue 5,68 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.• ZDF • Jörg Pilawa • Rette die Million • Quizshow
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