Massiver Kritik ausgesetzt waren die Vor- und Nachberichte der UEFA Euro 2012 des ZDF in den vergangenen Tagen. Diese wurde auch beim ZDF in Mainz angenommen, wurde für das Finale doch die Bühne extra noch etwas umgestaltet. Die Hosts Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn saßen fortan mit dem Rücken zum Publikum, damit die Kamera nicht in Richtung Wasser, sondern Richtung Publikum schießt. Kritiker, darunter auch Fußball-Moderator Frank Buschmann, fühlten sich im Zweiten aber nicht gut aufgehoben. Im Quotenmeter.de-Interview sagte der TV-Journalist: „Ich fühle mich von der ZDF-Übertragung nicht abgeholt. Bei einer EM fiebert eine halbe Nation mit – da spielen Emotionen eine ganz wichtige Rolle. Eine EM ist eines der wichtigsten Sportevents des Jahres. Das alles wird vom ZDF nicht vermittelt.“
Das ZDF versucht zudem auch zu widerlegen, dass am Ostseestrand vermehrt Rentner zugegen gewesen wären. Besucher aller Altersgruppen hätten die Angebote am Strand, etwa Tischfußball oder Beach-Soccer, intensiv genutzt oder einfach nur auf Sitzkissen und Strandstühlen entspannt. 600 Menschen pro Tag seien im Schnitt am Fußballstrand gewesen, heißt es aus Mainz. Auch ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz zeigt sich vollauf zufrieden. „Das Programmangebot des ZDF ist angenommen worden. Beeindruckende Zuschauerzahlen für die Vor- und Nachläufe zu den Spielen spiegeln diese Akzeptanz wider. Und mit der Insel Usedom als Präsentationsort seiner EM-Sendungen hat das ZDF unter geografischen, politischen und historischen Aspekten die richtige Wahl getroffen."• ZDF • Gruschwitz
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