«Stanno tutti bene» feierte seine Premiere im Jahre 1990 - In Szene gesetzt wurde es von Giuseppe Tornatore, der zudem am Schreibprozess des Drehbuches beteiligt war. Ennio Morricone zeichnete sich bereits im Rahmen des bekanntesten Werkes des italienischen Regisseurs, «Nuovo Cinema Paradiso» (1989), für die musikalische Untermalung verantwortlich und übernahm eben jene Aufgabe auch bei darauffolgenden Filmen. Der inzwischen dahingeschiedene Marcello Mastroianni verkörperte Matteo Scuro, der nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau den Kontakt zu seinem Nachwuchs verliert, weshalb er die Entscheidung trifft, die nach berühmten Opern-Figuren benannten fünf Kinder zu besuchen. In Kirk Jones Remake entschied man sich allerdings, keine der zuletzt genannten Vorgaben zu übernehmen: Frank Goode, dargestellt von Robert De Niro, ist lediglich vierfacher Vater, wobei bereits seine erste Haltestelle vor dem Atelier des Sohnes David als Misserfolg gewertet werden kann, denn dieser ist schlicht und einfach nicht vor Ort. Auch der Enthusiasmus von Amy (Kate Beckinsale), Robert (Sam Rockwell) und Rosie (Drew Barrymore) hält sich deutlich in Grenzen, versuchen sie doch seit Jahren, ihr Privatleben vor dem eigenen Erzeuger zu bewahren. Frank gedenkt, die Sichtweise der Kinder in ein neues Licht zu rücken, muss jedoch feststellen, dass sie alle ein dunkles Geheimnis besitzen.
Derek Thompson alias “Die Zahnfee” ist ein überaus erfolgreicher und kompromissloser Ice Hockey-Spieler, der durch seine Blasphemie in eine neuartige, zauberhafte Welt befördert wird und fortan eine gewisse Zeitspanne den Alltag einer realen Zahnfee bestreiten muss, um in sein altes Leben zurückkehren zu können. Selbstverständlich geht dies mit einigen Problemen wie etwa dem Wachsen von Flügeln und dem Schrumpfen auf Miniaturgröße einher. Michael Lembeck führte bisher Regie bei insgesamt 21 Episoden der Serie «Friends» und dem zweiten sowie dritten Teil der Santa Clause»-Trilogie mit Tim Allen in der Hauptrolle. An Erfahrung sollte es auf komödiantischem Gebiet demnach nicht mangeln. Zu Erwarten ist solide, vorhersehbare Kost für das jüngere Publikum. Das Einspielergebnis kann sich bisher jedenfalls sehen lassen: Bei einem Budget von etwa 48 Millionen Dollar generierte «Tooth Fairy» mehr als 94 Millionen.
Offiziell lautet ihr Name “Internationale Zone”: Im April 2003 wurde das betreffende Areal innerhalb Bagdads von US-Truppen eingenommen und diente im Folgenden als Sitz der irakischen Übergangsregierung. Heute findet man in der 10 km² umfassenden Zone die amerikanische und britische Botschaft. Inspiriert von Rajiv Chandrasekarans Buch «Imperial Life in the Emerald City» verfasste Regisseur Paul Greengrass ein Skript, das eigentlich von Theater-Fachgröße Tom Stoppard ausgearbeitet werden sollte. Die fehlende Zeit machte den beiden jedoch einen Strich durch die Rechnung, weshalb Brian Helgeland (Oscar-nominiert für «Mystic River»), der gemeinsam mit Tony Gilroy das Drehbuch zu «Die Bourne Verschwörung» verfasste, Stoppard ersetzte. Entstanden ist ein bei Idealisten umstrittener Politthriller, der das Regierungssystem erfolgreich mit Action verknüpft. Der Engländer Greengrass zeigte bereits mit der bekannten «Bourne»-Trilogie das Talent für diese brisante Mischung. Auch in «Green Zone» übernimmt Matt Damon die Hauptrolle: Roy Miller und viele weitere Soldaten verlassen auf Befehl des Präsidenten die Green Zone, um Massenvernichtungswaffen sicher zu stellen, müssen allerdings feststellen, dass diese überhaupt nicht existieren. Miller wähnt sich wider Willen Teil einer Verschwörung zu sein und betreibt Nachforschungen. Dem in das Lügengeflech verstrickte Politiker Clark Poundston scheint dieser Ehrgeiz ebenso wenig zu gefallen wie seinen mutmaßlich verbündeten Kriegsverbrechern und Terroristen.
Peter Schink hat in der Vergangenheit als Editor, Produzent und Second Unit Direcotor gearbeitet. Mit dem Screenplay zu «Gotham Cafe», basierend auf Stephen Kings Kurzgeschichte, betätigte er sich das erste Mal als Autor. Sein Drehbuch «Legion» wurde allerdings von Regisseur Scott Stewart in größerem Rahmen überarbeitet. Stewart selbst schuf sich bis zuletzt als Special Effects-Designer einen Namen, unter anderem «Iron Man» und dessen Fortsetzung sowie «Sin City» und «Grindhouse» zählen zu seinen früheren Aufträgen. «Legion» hat zwar eine respektable Besetzung, aber auch einen zutiefst ehrlichen Trailer: Unfreiwillige Komik ist hier das Stichwort. Eine alte Dame klettert unförmig eine Wand hinauf, eine dämonische Gestalt öffnet den Mund über einen Meter – Geradezu lächerlich wirkende Szenen. Dennoch dürfte sich das Schauspiel kurzweilig und actionintensiv gestalten. Hauptdarsteller Betanny und Stewart haben sich offensichtlich gut verstanden – mit «Priest» steht bereits ein weiterer Film, angesiedelt im neuartigen Western-Vampir-Genre, in den Startlöchern.• Green Zone • Zahnfee • Everybody's Fine • Legion
Manager Creative Productions (m/w/d)
Jungredakteur/Redakteur Casting (w/m/d)
Pflicht/-Orientierungspraktikant Redaktion (w/m/d)
Redakteur (w/m/d) oder Jungredakteur (w/m/d)
Jungredakteur/Redakteur (w/m/d)