Es lief nur eine Wiederholung: Parallel übertrug Das Erste das DFB-Pokalspiel zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Magdeburg.

Das ZDF setzte am Mittwochabend (29. Oktober 2026) auf einen Krimi aus dem Jahr 2024:
«Wendland – Stiller und das große Schweigen» mit Ulrich Noethen als eigenwilligem Kommissar Jakob Stiller. Der Fall war bei seiner Erstausstrahlung am 9. März 2024 auf 5,21 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 20,4 Prozent gekommen. Diesmal musste sich der Film allerdings gegen eine besonders prominente Konkurrenz behaupten: Parallel übertrug Das Erste das DFB-Pokalspiel zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Magdeburg.
Die Einschaltzahlen zeigten, wie gut sich
«Wendland – Stiller und das große Schweigen» unter diesen Bedingungen behauptete. Insgesamt schalteten 3.85 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil lag bei absolut guten 17,8 Prozent - damit konnte man gegen Fußball mehr als respektable Gegenwehr leisten. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden jedoch nur 0,14 Millionen und sehr magere 3,7 Prozent Marktanteil gemessen.
Um 21.45 Uhr informierte das
«heute journal» über die wichtigsten Ereignisse des Tages. Das Nachrichtenmagazin erreichte insgesamt 3,13 Millionen Interessierte und solide 15,8 Prozent Marktanteil - vor allem ist positiv herauszustellen, dass die Sendung die Sehbeteiligung über drei Millionen hielt. Die 14- bis 49-Jährigen steigerten sich ein bisschen auf 0,27 Millionen und zumindest mittelprächtige 7,0 Prozent.
Um 23.15 Uhr begrüßte
«Markus Lanz» in seiner gleichnamigen Talkshow unter anderem Bundesbildungsministerin Karin Prien, den Berliner SPD-Politiker Steffen Krach, Bildungsexpertin Silke Müller und Journalistin Anke Myrrhe. Im Mittelpunkt standen Ideen für ein zeitgemäßes Schulsystem, bessere Bildungschancen und die Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern. Außerdem ging es um den Zustand der Regierungskoalition und die politische Lage in Berlin. Insgesamt verfolgten 0,98 Millionen Talkwillige die Gesprächsrunde, der Marktanteil lag bei mäßigen 11,8 Prozent - bestimmt nicht die beste Leistung von Lanz in letzter Zeit. Bei den 14- bis 49-Jährigen hielt sich der Zulauf ob 0,10 Millionen und 6,3 Prozent ebenfalls in eher überschaubaren Grenzen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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