Im August widmet sich das Reportage-Format in der ARD Mediathek einem bunten Themenmix.
Das ehemalige funk-Format «Y-Kollektiv», das seit einem Jahr exklusiv für die ARD Mediathek produziert, hat für den August neue Reportagen angekündigt. Die von Radio Bremen verantwortete Doku-Serie, die immer montags erscheint, widmet sich am 5. August dem Thema „Moderne Sklaven – Ausgebeutet und unsichtbar“. Konkret geht es um Supermarktketten, die von Arbeitsmigranten aus dem Amazonas-Gebiet profitieren. Über ein portugiesisches Subunternehmen werden sie aus den Favelas Brasiliens in den deutschen Arbeitsmarkt geschleust. Sie räumen für fünf bis sechs Euro die Stunde nachts die Regale der Supermärkte ein und hoffen dabei, am Ende ihren versprochenen Arbeitsvertrag und ein Visum zu erhalten.

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