Vermischtes

Ist Bitcoin wirklich anonym?

Fragen Sie sich, ob Bitcoin wirklich anonym ist? Wenn ja, dann sollten Sie Folgendes über Bitcoin und Anonymität wissen.

Viele Menschen wollen Bitcoin verwenden, weil sie gehört haben, dass es eine anonyme Zahlungsmethode ist. Sie glauben also, dass sie frei von Einmischung und Überwachung ist. Aber diese digitale Währung könnte mehr Informationen preisgeben, als die meisten Menschen denken.

Anfangs dachten die meisten Menschen, dass Bitcoin ein Zufluchtsort für Menschen sei, die illegalen Aktivitäten nachgehen wollten, da sie davon ausgingen, dass Bitcoin völlig anonym und unauffindbar sei. Inzwischen haben die Öffentlichkeit und Organisationen die Blockchain-Technologie jedoch besser verstanden.

Heute können die Behörden viele Informationen im öffentlichen Transaktionsbuch oder der Bitcoin-Blockchain finden. Viele Menschen fragen sich jedoch immer noch, ob Bitcoin anonym ist.

Anonym versus Pseudonym


Vielleicht wissen Sie bereits, dass Menschen Bitcoin in Krypto-Wallets speichern. Eine Krypto-Wallet ist pseudonym, nicht anonym. Anonym zu sein bedeutet, dass etwas namenlos ist. Eine Bitcoin-Wallet gibt ihrem Nutzer jedoch ein Pseudonym oder einen falschen Namen. Anstatt Sie zum Beispiel Mark Twain zu nennen, gibt Ihnen die Wallet verschlüsselte Buchstaben und Zahlen.

Das Bitcoin-Projekt legt diese Informationen offen, und die Menschen haben verstanden, dass die verschlüsselten Krypto-Wallet-Adressen bedeuten, dass die Nachverfolgung von Zahlungen ein komplexer Prozess ist. Vielleicht ist das der Grund, warum Bitcoin gefälschte Namen verwendet. Die Behörden können jedoch die Adresse einer Krypto-Brieftasche zurückverfolgen.

Wie anonym ist Bitcoin?


Bis zu einem gewissen Grad ist Bitcoin völlig anonym. Allerdings ist er auch nachvollziehbar und transparent. Im Grunde genommen macht Bitcoin Sie anonym, weil es Ihnen erlaubt, eine Kryptoadresse zu haben, die Ihre reale Identität nicht preisgibt. Darüber hinaus können Sie mehrere Adressen haben, ohne dass Details Sie mit ihnen in Verbindung bringen oder darauf hinweisen, dass Sie der Besitzer sind.

Wenn Sie diese virtuelle Währung senden oder empfangen, schreiben Sie unter einem Pseudonym. Wenn jemand das Pseudonym des Autors mit seiner Identität verbindet, kann er ihn mit allem in Verbindung bringen, was er jemals unter seinem Pseudonym geschrieben hat.

Vielleicht hat Satoshi Nakamoto deshalb im ursprünglichen Whitepaper von Bitcoin empfohlen, für jede Transaktion eine neue Adresse zu verwenden. Auf diese Weise könnte niemand den Nutzer mit dem Eigentümer in Verbindung bringen.

Krypto-Tauschbörsen und Identitätsnachweis


Bitcoin auszugeben ist eine Sache, aber Bitcoin zu kaufen ist nicht anonym. Krypto-Börsen wie Bitcoin Prime können verlangen, dass Sie Ihre Identität nachweisen, um Bitcoins zu kaufen oder zu verkaufen. Ein solcher Nachweis könnte ein von der Regierung ausgestellter Ausweis, ein Führerschein oder ein Reisepass sein. Idealerweise implementieren einige dieser Plattformen die Know-Your-Customer-Protokolle.

Folglich fordern sie die Nutzer auf, ein beliebiges Dokument vorzulegen, um ihre Identität nachzuweisen. Einige verlangen sogar den Nachweis einer Einkommensquelle wie Banken. Das liegt daran, dass die Regierungen hart gegen digitale Plattformen vorgehen, die Kriminelle zur Geldwäsche nutzen könnten.

Außerdem ist das Bitcoin-Ledger öffentlich, d. h. die Behörden können herausfinden, wer Bitcoin gekauft hat, und die Krypto-Börse auffordern, die entsprechenden Informationen bereitzustellen. Vielleicht denken Sie, dass die Verwendung einer gefälschten ID helfen kann. Leider können die Behörden Sie über Ihr Bankkonto oder die Zahlungsmethode, mit der Sie Ihr Konto bei einer Krypto-Börse aufladen, identifizieren.

Anonymität wahren


Manche Menschen umgehen diese Sicherheitsvorkehrungen, aber die Methoden, mit denen sie dies tun, können teuer oder technisch aufwendig sein. Sie können zum Beispiel ein eigenes Protokoll einrichten, um die Herkunft Ihrer Überweisung zu verbergen, oder einen Vermittler beauftragen, der eine Gebühr verlangt oder Bitcoin in Ihrem Namen kauft. Sobald Sie die Herkunft des Kaufs verschleiert haben, müssen Sie regelmäßig zwischen verschiedenen Wallets wechseln. Und das kann Ihre Spuren teilweise verwischen.

Alternativ können Sie auch selbst Bitcoins minen, was sich jedoch je nach den Strompreisen in Ihrem Land möglicherweise nicht lohnt. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf von Bitcoin über einen Bitcoin-Automaten. Aber auch hier gilt, dass Bitcoin-Automaten nicht kostenlos sind und mancherorts beträchtliche Provisionen verlangen.

Schlussgedanken


Behörden können alles verfolgen, was im Bitcoin-Netzwerk passiert. Wenn zum Beispiel jemand Ihre Krypto-Wallet-Adresse auf einer Website veröffentlicht, kann jeder auf der Welt Ihren Kontostand finden. Daher ist Bitcoin pseudonym, nicht anonym, da es Ihnen einen falschen Namen in verschlüsselten Buchstaben und Zahlen gibt. Wenn jemand Ihre Identität mit Ihrer Adresse verknüpft, kann er alle Ihre Bitcoin-Transaktionen mit Ihnen in Verbindung bringen.

Kurz-URL: qmde.de/135008
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