Herzlich Willkommen im Netz! Neben dem ausgebremsten Netzausbau durch Corona, haben wir im Blick wie sich die Google-Suche nach Begriffen zum Homeoffice durch die Pandemie entwickelt hat und schauen noch einmal auf das Social-Media-Analyse-Tool Nindo.
In den vergangenen Monaten zählten die Telekommunikationsanbieter sogar kurzfristig zu den Gewinnern der Corona-Krise. Im Zuge vermehrter Arbeit im Homeoffice und temporärer Social-Distancing-Maßnahmen stieg die Netzauslastung in den ersten vier Monaten der Pandemie weltweit sprunghaft an. Durch die Folgen der Rezession wird dieser Effekt nun allerdings relativiert. Zu diesem Schluss kommt Strategy&, die globale Strategieberatung von PwC, in ihrer neuen Studie "Countering the threat to Europe's 5G rollout". Basierend auf den Erfahrungen der europäischen Telekommunikationsanbieter in der Finanzkrise von 2008/09 und aktuellen Einschnitten wurde ein wahrscheinlicher Verlauf der Effekte auf die Branche modelliert. Demnach ist eine Erholung nicht vor 2022 in Sicht.
Um sie vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, haben im Frühjahr viele Firmen ihre Büromitarbeiter ins Homeoffice geschickt - unvorbereitet und von einem Tag auf dem anderen. Dort haben sie online verstärkt nach unkompliziert einsetzbaren Videokonferenz-Tools gesucht. Das zeigt eine Auswertung der Online-Visibility-Management-Plattform SEMrush, für die Experten die deutschlandweiten Google-Suchanfragen von Januar bis Mai 2020 mit den Eingaben im Vorjahreszeitraum verglichen haben. Am häufigsten forschten die Deutschen nach dem amerikanischen Onlinekonferenz-Tool Zoom. Von Januar bis Mai 2020 wurde die entsprechende Anfrage durchschnittlich 1,43 Millionen Mal pro Monat bei Google eingegeben - mehr als das 20-Fache vom Vorjahreszeitraum.
Vor zwei Wochen launchte Influencer Rezo überraschend sein neues Social-Media-Analyse-Tool Nindo. Vergangene Woche beschäftigten wir uns bereits umfangreich mit der neuen Website und haben auch nachgefragt, ob ihr in dieser Reihe künftig weitere Updates von den Rankings der großen Social-Media-Stars auf den großen Plattformen YouTube, Twitter, Instagram, TikTok und Twitch über Nindo. de bekommen wollt. Mit über 51 Prozent der Stimmen ist die Mehrheit der Umfrageteilnehmer für weitere Updates. Nur gut 22 Prozent stimmten gegen weitere Berichterstattung über die Nindo-Charts.

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30.07.2020 13:22 Uhr 1