Auch im Jahr 2008 ist die Krise des Berliner Privatsenders Sat.1 nicht beendet. In den ersten Wochen des Januars startete der Berliner Sender zahlreiche neue Formate - Tops gab es bis dato nur einen, die Sitcom «Maddin in Love» (Foto). Auf der Seite der Flops reihen sich hingegen etliche Titel ein. Von «Die Abzocker» über «Alles typisch» bis hin zu «Das iTeam». Wer sich die Liste der gescheiterten Formate ansieht, der stellt fest: Vor allem die Wochentage Mittwoch, Donnerstag und Freitag laufen besonders schlecht.
Auch am Donnerstag können beide Programme nicht nebeneinander existieren. Krimis laufen an diesem Abend sowohl bei RTL als auch bei Sat.1. Bislang hatten die Kölner klar die Nase vorne - dank «CSI» und «Alarm für Cobra 11» wurden regelmäßig überdurchschnittliche Quoten eingefahren. Bei Sat.1 floppten hingegen alle Serien. Lange hielt man an «Without a Trace» fest, weniger Geduld hatte der Sender mit der deutschen Serie «Deadline» (Foto), die vorzeitig rausflog. Auch «Numb3rs» war zu späterer Stunde eher mäßig erfolgreich.
Am Sonntagabend zeigt Sat.1 US-Serien, RTL setzt auf Filme. Montags sind bei Sat.1 US-Filme zu sehen, während RTL «Wer wird Millionär?» und eigenproduzierte Dokus sendet. Und am Dienstag schlagen sich die Sat.1-Filme aus Deutschland meist sehr gut gegen «CSI: Miami» (Foto) und «Dr. House». In der Theorie müssten die Berliner also drei Abende umbauen - dabei noch ein wenig darauf achten, dass man Sendergrupppenintern keine zwei gleichen Genres gegeneinenader programmiert und schon wäre die Chance auf größeren Erfolg gegeben.
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