ARD Sounds füllt den Oktober mit mehreren neuen Produktionen. Den Auftakt macht am 13. Oktober «Schwarz Rot Geld – Wer sind Deutschlands Superreiche?». Die erste Staffel beschäftigt sich mit Dieter Schwarz, Ralph Dommermuth, Liz Mohn und Frank Gotthardt. Erzählt werden ihre persönlichen Geschichten und wirtschaftlichen Aufstiege, zugleich geht es um die Frage, welchen Einfluss große Vermögen über Unternehmen, Stiftungen und Medien auf Alltag und Gesellschaft entfalten können.
Zwei Tage später folgt mit «Twilight forever» eine Reise zurück in die 2000er Jahre. Nina Wolf blickt auf ihre eigene Jugend zwischen ICQ, Emo-Songs und Vampir-Begeisterung zurück und untersucht, weshalb Stephenie Meyers Buchreihe eine ganze Generation faszinierte. Dabei soll es nicht nur um die Liebesgeschichte gehen: Der Podcast schlägt unter anderem Bögen zu Feminismus, Fanfiction, kultureller Aneignung und der späteren Entwicklung von New Adult und BookTok.
Deutlich politischer und historischer wird es ab dem 16. Oktober mit «Code Wars – Im Maschinenraum der Spione». Ausgangspunkt sind geheime Unterlagen, die Investigativjournalist Peter F. Müller 2019 erhielt. Anika Baumann und Patrick Güldenberg erzählen von einem Geheimdienst-Coup, bei dem CIA und BND über Jahrzehnte manipulierte Chiffriermaschinen nutzten, um die vertrauliche Kommunikation zahlreicher Staaten mitzulesen. Leaks, Interviews, Dokumente und Archivmaterial bilden die Grundlage des Doku-Podcasts.
Musikerin Alli Neumann übernimmt ab dem 20. Oktober «Paranormal». Das Format widmet sich Mythen und popkulturellen Phänomenen und reicht thematisch von Freimaurern und Aliens bis zu den Ursprüngen von Halloween. Neben dem Unterhaltungswert soll es auch darum gehen, vermeintlich unerklärliche Geschichten genauer zu hinterfragen und ihre Entstehung und Symbolik nachzuvollziehen.
Den Abschluss bildet am 25. Oktober «Die Holländerinnen – Wie erzählt man, was nicht erzählbar ist?». Der Hörspiel-Monolog stammt von Dorothee Elmiger und handelt von einer Schriftstellerin, die von einem Theatermacher engagiert wird, um das Verschwinden zweier junger Niederländerinnen im panamaischen Dschungel zu rekonstruieren. Aus dem künstlerischen Projekt entwickelt sich eine Auseinandersetzung mit Furcht, Gewalt und der grundsätzlichen Frage, wo die Grenzen des Erzählbaren liegen.







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