Im Vier-Jahres-Zyklus von 2021/22 bis 2024/25 nahm die UEFA 16 Milliarden Euro durch TV-Übertragungen ein. Davon fiel eine Summe von 11,3 Milliarden auf die Champions League - also 2,83 pro Saison. Seit der Wettbewerb reformiert worden ist, steigen die Summen noch einmal an. 2024/25 feierte die neue Gruppenphase der Königsklasse Premiere. Fortan gibt es nicht mehr acht Vierergruppen, sondern ein XXL-Tableau. Klassische Hin- und Rückspiele unter einem Quartett fallen weg. Mehr Spiele - mehr Einnahmen. Die UEFA kalkuliert mit einer Summe von 3,3 Milliarden Euro pro Saison.
Milliarden-Business Champions League: Das verdienen die Vereine
Die UEFA schüttet nach jeder Saison horrende Summen an die teilnehmenden Vereine aus. In der aktuellen Spielzeit sollen 2,467 Milliarden Euro an die Klubs fließen, die an der Gruppenphase teilnehmen - und das sind mittlerweile 36 Stück. Auch die Supercup-Teilnehmer sind hier inbegriffen. Für die Saison 2027/28 spuckt die Prognose sogar 2,79 Milliarden aus. Dies entspricht knapp 75% der Gesamteinnahmen. Die Verteilungslogik sieht vor: Circa 73:27 zwischen europäischen und außereuropäischen Markterlösen, zusätzlich gibt es noch eine Erfolgsstaffel (Leistungsgeld) und einen "Marktanteil"-Anteil basierend auf dem Zuschauerwert des jeweiligen Heimatlandes.
Als konkretes Beispiel gibt es den FC Bayern zu nennen. 2025/26 kam der deutsche Rekordmeister bis ins Halbfinale, scheitere hier ganz knapp an Paris St. Germain. Rund 150 Millionen Euro verdiente der FCB in der Champions League. Die sogenannte Wertprämie wird auf rund 44 Millionen geschätzt - eine genaue Zahl wird in Kürze erwartet.
So setzt sich eine UEFA-Ausschüttung zusammen
| Startgeld | Leistungsprämie | Wertprämie |
|---|---|---|
| 18,62 Millionen Euro für alle 36 Teams der Gruppenphase | Klare Zahlungen für bestimmte Erfolge unabhängig von TV-Übertragungen | 835 Millionen Euro werden insgesamt anteilig ausgeschüttet. UEFA-Koeffizient und Wert des jeweiligen nationalen TV-Marktes (wie viel zahlen Sender in Deutschland, England, Spanien etc. für die Rechte) sind wichtig. Daraus errechnet sich die genaue Summe. |
Was verdienen TV-Sender an der Champions League?
TV-Sender müssen zunächst die Rechte für die Champions League einkaufen - und das ist natürlich nicht ganz billig. DAZN ist in Deutschland für die Königsklasse zuständig. Rund 225 Millionen Euro entrichtet der Streaming-Anbieter pro Jahr, um den Wettbewerb ausstrahlen zu dürfen. Geld von der UEFA erhält DAZN nicht. In erster Linie werden Abo-Gebühren abgerufen, die in den letzten Jahren stetig gestiegen sind. Werbeeinnahmen sind ein zweiter zentraler Baustein. 2025 betrug die Summe über 100 Millionen Euro. An der Champions League direkt verdienen die TV-Sender also nicht, vielmehr sind es die kostspieligen Abos der Mitglieder, die ins Gewicht fallen.





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