Die ARD nimmt im Oktober mehrere neue zeitgeschichtliche und politische Dokumentationen ins Programm. Den Anfang macht am 7. Oktober 2026 «Staatsgeheimnis RAF – Terroristen in der DDR». Die 90-minütige Produktion von RBB, SR und SWR steht zwei Jahre lang in der ARD Mediathek bereit. Das Erste zeigt den Film von Claus Räfle am Montag, den 12. Oktober, um 23.35 Uhr.Im Mittelpunkt stehen zehn ehemalige Mitglieder der Roten Armee Fraktion, denen die DDR Anfang der 1980er-Jahre neue Identitäten verschaffte. Am Beispiel von Silke Maier-Witt rekonstruiert Räfle die Aufnahme der RAF-Aussteiger durch die Staatssicherheit, deren Leben im DDR-Alltag und die Verschleierungstaktiken des Regimes. Interviews und Archivmaterial werden dabei mit KI-animierten Szenen von Helmut Fischer und Parviz Balucci verbunden.
Am 15. Oktober folgt in der ARD Mediathek der 90-minütige MDR-Dokumentarfilm «KSK – Geheime Krieger: Die geheime Welt der deutschen Elite-Soldaten». Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kommandos Spezialkräfte berichten drei frühere Angehörige über die abgeschottete Einheit. Der Film zeichnet den Weg von der berüchtigten „Höllenwoche“ über Einsätze auf dem Balkan und in Afghanistan bis zur Krise infolge von Rechtsextremismus-Vorwürfen nach. Zugleich geht es um Patriotismus, körperliche Höchstleistungen, Todesgefahr und die Belastungen für die Familien der Soldaten.
Kurz vor den amerikanischen Kongresswahlen reist ARD-Korrespondentin Gudrun Engel zudem für «Weltspiegel»-Dokumentation „Halbzeit für Trump – Dämpfer oder Machterhalt?“ durch die Vereinigten Staaten. Die 45-minütige WDR-Produktion ist ab dem 23. Oktober in der Mediathek abrufbar und läuft am Montag, den 2. November, um 23.20 Uhr im Ersten. In Minneapolis, Idaho und bei der konservativen Organisation Turning Point USA untersucht Engel, wie die Bevölkerung Donald Trumps zweite Amtszeit bewertet. Im Fokus stehen unter anderem die umstrittene Migrationspolitik, gestiegene Preise, mögliche Eingriffe in Wahlregeln und das schwindende Vertrauen in demokratische Institutionen. Der Film stammt von Gudrun Engel und Ulrike Brincker.







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