Das Auswahlverfahren für den Deutschen Filmpreis 2027 hat begonnen. Produktions- und Verleihfirmen können ihre Beiträge bis einschließlich Freitag, 18. September 2026, anmelden. Teilnahmeberechtigt sind deutsche Spiel-, Kinder- und Dokumentarfilme, die für das Kino produziert wurden und zwischen dem 4. Dezember 2025 und dem 6. Mai 2027 ihre Erstauswertung hatten oder noch haben werden.Neu ist die Kategorie "Bestes Casting". Damit folgt der Deutsche Filmpreis dem Vorbild der Oscars, die eine entsprechende Auszeichnung erstmals im März 2026 verliehen. Dort war die Casting-Kategorie die erste neue Wettbewerbskategorie seit Einführung des Oscars für den besten Animationsfilm im Jahr 2001. Beim Deutschen Filmpreis wird die Casting-Lola nun erstmals 2027 vergeben.
„Casting-Direktor:innen haben einen entscheidenden Anteil am kreativen Prozess des Filmemachens“, erklärten die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Vicky Krieps, und Präsident Florian Gallenberger. Castingverantwortliche entdeckten Schauspielende und prägten den Blick auf Figuren. Auch Jacqueline Rietz und Nina Haun, die im Vorstand der Sektion Casting sitzen, begrüßten die größere Sichtbarkeit und Anerkennung ihres Gewerks.
Darüber hinaus wurden die Richtlinien für das Auswahlverfahren angepasst. Neu sind unter anderem Vorgaben zum Kinostart von Dokumentarfilmen, zur Eigenwerbung während des Wahlverfahrens sowie zum Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz in den Kategorien Drehbuch und Schauspiel. Verliehen wird der Deutsche Filmpreis gemeinsam von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer.







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