Im Juli und August 2026 machte Maybrit Illner nicht nur Urlaub, sondern das ZDF schickte Sarah Tacke mit einer gleichnamigen politischen Talkshow ins Rennen. Die fünf Episoden behandelten die großen Fragen der Gesellschaft, weshalb man sich die Justiz- und Rechtsexpertin Tacke verpflichtete. Für die ZDF-Zuschauer ist die Moderatorin keine Unbekannte, schließlich fiel sie unter anderem bereits mit eigenen «Am Puls»-Dokumentationen auf.Mario Thunert und Fabian Riedner haben in den vergangenen Wochen in die verschiedenen Ausgaben hineingeschaut und werfen zum Beispiel einen Blick auf die Islamismus-Episode, die kurz nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) aufgezeichnet wurde. Neben dem etwas wortkargen NRW-Innenminister Herbert Reul und der Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal fiel vor allem Extremismusforscher Ahmad Mansour auf, der tatsächliche Kritikpunkte am deutschen System äußerte.
Im Gegensatz zu Markus Lanz hält sich Tacke sehr zurück, findet Riedner. Bei der Renten-Debatte mit Wirtschaftswissenschaftlerin Veronika Grimm und Pascal Redding, der in der Rentenkommission saß und der CDU angehört, fiel vor allem Ines Schwerdtner von „Die Linke“ auf, die Sachargumente ignorierte und ihre parteipolitischen Ansichten herunterbetete. Ein Eingreifen von Tacke blieb leider aus.
Einen kurzen Blick gibt es auch auf das Sat.1-Sommerinterview mit SPD-Parteivorsitzendem Lars Klingbeil, das vor allem von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ gerügt wurde. Heiko Paluschka lässt den Vizekanzler seine inhaltsleeren Antworten herunterpredigen und nimmt der Sendung damit ihre Daseinsberechtigung.







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