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«ESC» mit schwächster Reichweite seit 2009

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Der Musikwettbewerb verlor sehr viele Zuschauer, die Neun-Millionenmarke war wieder sehr weit entfernt. Dennoch sahnte die Live-Show im Ersten mit reichlich Vorsprung den Tagessieg bei Jung und Alt ab.

Frühere «ESC»-Reichweiten

  • 2009: 6,13 Mio. / 2,97 Mio.
  • 2010 (Lena-Sieg): 14,69 Mio. / 8,38 Mio.
  • 2011: 13,83 Mio. / 7,34 Mio.
  • 2012: 8,29 Mio. / 4,11 Mio.
  • 2013: 8,21 Mio. / 4,25 Mio.
  • 2014: 8,96 Mio. / 4,48 Mio.
  • 2015: 8,11 Mio. / 3,81 Mio.
  • 2016: 9,33 Mio. / 4,59 Mio.
Zuschauer ab 3 / 14-49
Der «Eurovision Song Contest 2017» verlief für Deutschland nicht prickelnd. Levina wurde mit ihrem Titel "Perfect Life" lediglich Vorletzte, stattdessen setzte sich der musikalische Beitrag von Portugal durch (wir berichteten). Betrachtet man die Einschaltquoten der Live-Ausstrahlung vom Ersten, ergibt sich ein zweischneidiges Schwert: Mit einer Reichweite von 7,76 Millionen Zuschauern ab drei Jahren setzte man sich zwar locker auf den ersten Platz. Man muss aber bis 2009 zurückgehen, um eine schwächere Zuschauerzahl für das Finale vorzufinden. Damals sahen 6,13 Millionen beim Sieg Alexander Rybak (Norwegen) zu.

31,5 Prozent Marktanteil kamen diesmal beim Gesamtpublikum zustande, in den vergangenen sieben Jahren waren es jeweils deutlich über 40 Prozent. 46,0 Prozent waren beispielsweise 2016 möglich. Auch bei den jüngeren Zusehern zwischen 14 und 49 Jahren ging das Interesse spürbar zurück: 3,65 Millionen dieser Altersklasse sorgten für 39,8 Prozent Marktanteil. Das entspricht einem Verlust von fast einer Million, 6,2 Prozentpunkte gingen flöten.

Der «Countdown für Kiew»  musste ebenfalls Federn lassen: 3,94 Millionen aller Fernsehenden waren mit von der Partie, die Pre-Show aus Stockholm interessierte 2016 4,48 Millionen. Die Quoten beliefen sich in diesem Jahr auf 14,5 Prozent beim Gesamtpublikum respektive 21,3 Prozent bei 1,73 Millionen Jüngeren.

Trotz der nicht von der Hand zu weisenden Rückschläge bei Jung und Alt für den Grand Prix: Tagessieger wurde Das Erste angesichts der hohen Zahlen trotzdem. 19,9 Prozent betrug der Tagesmarktanteil vom Ersten bei den Älteren, noch bessere 21,6 Prozent wurden bei den 14- bis 49-Jährigen eingefahren. Rang zwei ging bei Allen an das ZDF mit 8,9 Prozent, bei den Jungen an RTL mit 8,3 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/93115
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