Quotencheck

«The Voice of Germany»

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Etwas schwächer als vor zwei, aber stärker als vor einem Jahr: «The Voice of Germany» schnitt 2016 trotz des Sendeplatzwechsels bei Sat.1 sehr erfolgreich ab.

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Es war das Wochenende der großen Showfinals: Samstag «Das Supertalent», Sonntag «The Voice of Germany»: RTL und Sat.1 gaben übrigens bekannt, dass beide Shows neue Staffeln erhalten werden. In beiden Fällen können sich Interessierte jetzt schon für eine Teilnahme bewerben. Die Ausstrahlung ist jeweils im Herbst 2017 vorgesehen.
Samstags «Das Supertalent», donnerstags und sonntags «The Voice of Germany»: An gleich drei Abenden in der Woche bekamen Deutschlands TV-Zuschauer in den letzten Monaten abendfüllende Castingshows von Privatsendern aufgetischt. Bei RTLs «Supertalent»-Suche, die am Samstag zu Ende ging, machen sich weiterhin keine Ermüdungserscheinungen breit. Im Gegenteil wusste die Jubiläumsstaffel den Marktanteil bei den Umworbenen sogar leicht zu steigern (zum Quotencheck kommen Sie hier). Einen Tag später, am Sonntag, stand schließlich auch das Live-Finale von «The Voice» an, das die nunmehr sechste Staffel bei ProSieben und Sat.1 beendete. Doch wie stark liefen die insgesamt 17 ausgestrahlten Folgen der Castingshow genau?

Als die stärksten Folgen der Sendung erwiesen sich wenig überraschend die Blind Auditions, die die Castingshow aber nicht zuletzt auch auszeichnen. Im Schnitt sahen die acht Ausstrahlungen zwischen Mitte Oktober und Mitte November 3,99 Millionen Zuschauer und 21 Prozent der Umworbenen. In fünf von acht Fällen wurde die Marke von vier Millionen Zuschauern überboten. Aus den Reihen der 14- bis 49-Jährigen stammten im Mittel 2,45 Millionen Menschen.

Sat.1 war in dieser ersten Phase der Castingshow unterm Strich etwas reichweitenstärker unterwegs als Schwesternsender ProSieben. Mit der sechsten Folge am 6. November sicherte sich der Bällchensender sogar die beste Zuschauerzahl des gesamten Durchgangs (4,19 Millionen). Die fünfte Folge bei ProSieben war drei Tage zuvor zwar bei 3,90 Millionen Menschen hängen geblieben, holte mit 23,5 Prozent dafür aber den stärksten Marktanteil der gesamten Staffel.

Die Folgen neun, zehn und elf zeigten schließlich die Battles, was die Quoten zurückgehen ließ. 3,74 Millionen, 3,39 Millionen und 3,15 Millionen Zuschauer konnten für die zwei gezeigten Episoden bei ProSieben und eine bei Sat.1 ermittelt werden. Die Marktanteile zeigten sich infolgedessen ebenfalls geschwächt. Während die erste Folge der Battles bei ProSieben noch auf 21,5 Prozent gelangte, fiel die Ausstrahlung sonntagabends bei Sat.1 auf deutlich schwächere 15,2 Prozent zurück. Beim Gesamtpublikum lag der Mittelwert der drei Battle-Folgen bei 10,8 Prozent. Das bedeutete weiterhin ein starkes Ergebnis, wenngleich die acht Castingfolgen zuvor auf 12,3 Prozent im Schnitt gelangt waren.

Bevor es in die Live-Shows ging, zeigten sowohl Sat.1 als auch ProSieben jeweils eine Knockout-Folge, die sich insbesondere bei letzterem Sender sehr erfolgreich schlug. So sicherte sich die rote Sieben am 1. Dezember gute 3,50 Millionen Gesamtzuschauer, was mit starken 11,6 Prozent bei allen und 21,7 Prozent der Jüngeren einherging. Deutlich schwerer hatte sich einige Tage zuvor Sat.1 getan, das gegen erheblich stärkere Konkurrenz am Sonntagabend auf 3,12 Millionen Zuschauer und 14,9 Prozent der Umworbenen gelangt war. Das bedeutete den schwächsten Wert der Staffel, auch beim Gesamtpublikum ging es auf einstellige neun Prozent bergab.

Zwischen dem 4. und dem 18. Dezember zeigte man schließlich vier Live-Shows, die im Schnitt auf 2,99 Millionen Zuschauer kamen. Zum Vergleich: Die Castings waren noch auf exakt eine Million Interessierte mehr gekommen. Insgesamt konnten zehn Prozent ermittelt werden, bei den Jüngeren reichte es im Mittel zu 16,3 Prozent. Die zuschauerstärkste Episode der Live-Shows markierte das Finale am letzten Sonntag, das 3,08 Millionen Zuschauer erreicht hatte.

Unterm Strich kamen ProSieben und Sat.1 mit der sechsten Staffel von «The Voice of Germany»  auf durchschnittlich 3,58 Millionen Zuschauer und 11,2 Prozent am Gesamtmarkt. Gegenüber dem 2015er-Jahrgang (3,27 Mio./ 11%) bedeutete das ein leichtes Plus. Aus den Reihen der 14- bis 49-Jährigen sahen die 17 Folgen im Schnitt 2,19 Millionen Zuschauer, was 19,2 Prozent der Umworbenen entsprach. Somit gelang es den beiden Sendern auch in dieser Zuschauergruppe, um 0,4 Prozentpunkte zuzulegen. Das ist angesichts des Sendeplatzwechsels bei Sat.1 auf den hart umkämpften Sonntagabend ein mehr als löbliches Ergebnis. Es zeigt, dass die Macher der Show auch 2016 wieder vieles richtig gemacht haben.

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