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«Tierbabys – Süß und wild!»

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Kleine, süße Tiere im Fernsehen – eine Zauberformel für gute Quoten? VOX hat sich ein weiteres Mal an Tierbabys versucht. Lohnte sich das?

Tierbabys? Das kann auch Sat.1...

Seit 2015 sind süße Tierbabys auch bei Sat.1 zu sehen - dort unter dem bereits vielsagenden Titel «Die wunderbare Welt der Tierbabys». Sonntags gegen 17.55 Uhr wurden in der Spitze 10,2 Prozent Zielgruppen-Marktanteil eingefahren; Werte über sechs Prozent waren die Regel.
Was im Sommer 2014 und 2015 funktioniert hat, dürfte auch 2016 funktionieren. Das wird sich VOX gedacht haben, als es am Samstag, den 2. Juli neue Ausgaben der Reihe «Tierbabys – Süß und wild!»  auf die Bildschirme brachte. Teilweise bis zu über neun Prozent Marktanteil standen damals in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zu Buche. Und der diesjährige Staffelauftakt bewegte sich in ähnlichen Sphären. 9,2 Prozent wurden bei den wichtigen Umworbenen zum Start ausgewiesen. 0,55 Millionen Jüngere befanden sich vor den Mattscheiben, um die putzigen Tierchen zu bewundern.

1,40 Millionen aller Fernsehenden waren gegen 19.05 Uhr dabei gewesen, was beim Gesamtpublikum ab drei Jahren tollen 6,7 Prozent entsprach. Normalerweise sind für VOX bei den Älteren um die fünf Prozent die Regel. 6,5 Prozent wurden im Juli durchschnittlich in der Zielgruppe ermittelt. Über dem Soll lag man bei Folge zwei allerdings nur noch bei allen: Die Reichweite ging auf exakt eine Million zurück, der dazugehörige Marktanteil betrug sechs Prozent. Dem jüngeren Publikum verging offenbar temporär die Lust auf Tierbabys. Mehr als 6,4 Prozent an Quote wurden nicht eingefahren, womit man leicht unter dem Senderschnitt lag. Die Sehbeteiligung verringerte sich auf 0,30 Millionen.

Beim Gesamtpublikum stagnierte der Marktanteil eine Woche später bei sechs Prozent, die Zuschauerbeteiligung belief sich auf 1,06 Millionen. Die Zielgruppe war nach Ablauf der Wochenfrist wieder stärker vertreten. 0,40 Millionen der 14- bis 49-Jährige schauten zu, was schöne 8,7 Prozent Marktanteil ausmachte. Auf 7,5 Prozent ging es sieben Tage darauf runter. 1,01 Millionen sahen insgesamt zu. 5,5 Prozent wurden beim Gesamtpublikum registriert. Fortan wurde die Sechs-Prozent-Hürde nicht mehr genommen. Zwischen 5,1 und 5,9 Prozent schwankte die Quote bei den Zusehern ab drei Jahren seit dem 23. Juli.

0,95 Millionen und damit erstmals weniger als eine Million waren am 30. Juli für die Tierbabys zu haben. 0,34 Millionen aus der Zielgruppe sorgten für solide 7,1 Prozent Marktanteil. Ein Sprung wurde mit der nächsten Sendung gemacht, als der Zielgruppen-Marktanteil auf 8,0 Prozent kletterte. 1,09 Millionen wurden insgesamt gezählt, darunter waren 0,40 Millionen der Werberelevanten. 0,93 Millionen waren es wiederum eine Woche darauf, 0,32 Millionen davon 14 bis 49 Jahre alt. 6,9 Prozent wurden bei den Umworbenen gemessen. Genau zwei Prozentpunkte höher lag die Quote mit Folge sieben. 1,07 Millionen aller Fernsehenden wurden verzeichnet, 0,51 Millionen hiervon waren im werberelevanten Alter.

Die Zauberformel „süße Tiere = gute Quote“ ging demnach auf. Nur eine Ausgabe verfehlte leicht den derzeitigen Senderschnitt von VOX in der Zielgruppe, bei den Älteren war man sogar stets über den gegenwärtigen Mittelwert hinausgekommen. Eine Fortsetzung dürfte daher folgen. 1,06 Millionen des Gesamtpublikums war im Schnitt dabei, 0,40 Millionen waren 14 bis 49 Jahre alt. 5,8 Prozent bei allen beziehungsweise 7,9 Prozent bei den Jüngeren sprangen dabei heraus.

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