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Mit «Simpsons»-Crossover: «Family Guy» feiert tollen Primetime-Einstand

von   |  1 Kommentar

Ein Modell für die Zukunft? Erstmals überhaupt durfte die spezielle Zeichentrickserie im Abendprogramm von ProSieben auftreten - und verhalf sogar den «Simpsons» zu einem klaren Push.

Weitere «Family Guy»-Ausstrahlung

Die Crossover-Folge mit den «Simpsons» bleibt zunächst die einzige Folge aus Staffel 13, die ProSieben ausstrahlt. Ab kommender Woche wird dafür erstmals Durchgang elf gezeigt - immer in Doppelfolgen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 0:30 Uhr.
Der Ausflug von «Family Guy»  soll zunächst eine einmalige Geschichte bleiben, an der sich die Programmverantwortlichen nicht zuletzt deshalb wagten, weil "Simpson Guy" keine gewöhnliche Ausgabe darstellt, sondern eine Crossover-Folge, in der auch die etablierte Fernsehfamilie aus Springfield eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielt. Doch angesichts hervorragender 14,9 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe bei durchschnittlich 1,45 Millionen jungen Zuschauern dürfte man wohl doch ins Grübeln geraten, ob wirklich auch die elfte Staffel wieder irgendwo im Programm-Nirgendwo des Senders versendet werden soll, wie derzeit noch geplant (siehe auch Infobox).

Beim Gesamtpublikum lief das einstündige Special ab 20:45 Uhr zwar mit nur 5,7 Prozent Marktanteil bei 1,62 Millionen Fernsehenden deutlich unspektakulärer, allerdings lässt sich dies als generelles Phänomen der US-Comedyformate bezeichnen. Ein nicht ganz unbedeutender Faktor, der ebenfalls eher für denn gegen eine Beförderung in die Haupt-Sendezeit spricht: Der ungewöhnliche Familienvater sorgte dafür, dass auch «Die Simpsons»  um 20:15 Uhr einen deutlichen Aufschwung erlebten: Mit 14,9 Prozent Zielgruppen-Marktanteil verbesserte sich die zweite neue Folge aus Staffel 26 deutlich gegenüber den 11,4 Prozent zum Auftakt. Kurios: Hier wie auch beim Gesamtpublikum fuhr die Sendung exakt dieselben Marktanteile ein wie «Family Guy», wo Homer und Co. folglich ebenfalls auf 5,7 Prozent bei 1,55 Millionen gelangten. Vor Wochenfrist sahen nur 1,25 Millionen Menschen zu.

Dass ProSieben gewiss nicht an einem Überangebot frischer Comedyserien mit großer Zugkraft leidet, offenbarte sich dann ab 21:45 Uhr, wo man einmal mehr gleich drei alte «Two and a Half Men»-Ausgaben versendete. Das Publikum konnte sich allerdings auch noch einigermaßen anfreunden: Alle drei Folgen gelangten auf 11,8 Prozent der Zielgruppe, insgesamt standen zwischen 4,7 und 5,9 Prozent bei maximal 1,24 Millionen Zuschauern auf dem Papier.

Am Ende des Abends lief dann ein weiteres Mal «TV total» , das sich gegenüber dem soliden Staffelauftakt vom Montag deutlich verbesserte. Beim Gesamtpublikum stand mit 6,1 Prozent bei 0,81 Millionen gar der stärkste Marktanteil des gesamten ProSieben-Abendprogramms zu Buche, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden zumindest klar überdurchschnittliche 13,3 Prozent bei 0,70 Millionen verzeichnet. Am Montag hatte sich die Raab-Show noch mit sehr unspektakulären 5,4 und 11,2 Prozent bei 0,76 Millionen zu begnügen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/80353
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Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
2Pac
26.08.2015 09:43 Uhr 1
Was spricht eigentlich dagegen beide Sendeplätze mit FG zu belegen?

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