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«Nur die Liebe zählt» startet sehr verhalten

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Mit neuem Sendeplatz, längerer Sendezeit und neuem Moderator kehrte die Sat.1-Show am Mittwoch zurück, doch das Zuschauerinteresse ließ zu wünschen übrig. Die «Wohnzimmerhelden» floppten im Anschluss komplett.

Abschneiden von «Deal or No Deal»

Die insgesamt fünf neuen Folgen starteten mit überzeugenden Zielgruppen-Werten von 10,9 und 11,3 Prozent, bevor in der dritten Woche mit 8,2 Prozent die Ernüchterung folgte. Zum Ende hin rehabilitierte man sich aber angesichts von gut neun Prozent wieder etwas. Die Reichweiten lagen im Juli und August zwischen 2,07 und 2,50 Millionen.
Bei Sat.1 gibt man sich nach wie vor umtriebig hinsichtlich der Entwicklung und Präsentation von Show-Formaten. Nachdem Wayne Carpendale vor einigen Monaten bereits recht erfolgreich «Deal or no Deal»  am Mittwochabend neues Leben einhauchen konnte (siehe Infobox), soll er nun «Nur die Liebe zählt»  wiederbeleben - ungewohntermaßen am Dienstag, wo der Privatsender sonst in der Regel mit deutschen TV-Spielfilmen auf Zuschauerjagd geht. Die neue Programmfarbe wird sich deutlich steigern müssen, soll sie eine Maßnahme mit Zukunft sein. Zu Beginn kam die gut zweistündige Sendung auf keinen grünen Zweig.

In der werberelevanten Zielgruppe wurden 7,8 Prozent Marktanteil bei gerade einmal 0,86 Millionen Fernsehenden verbucht, womit der Sat.1-Schnitt von knapp zehn Prozent um etwa zwei Prozentpunkte verfehlt wurde. Beim Gesamtpublikum sah es mit 2,05 Millionen und 6,8 Prozent kaum besser aus, normalerweise verzeichnet der Privatsender hier gut acht Prozent. Carpendale wird sich also in den kommenden drei Wochen steigern müssen, was keine allzu leichte Aufgabe sein dürfte. Insbesondere bei Show-Comebacks ließ sich nämlich schon häufig das Phänomen beobachten, dass die Zuschauer zwar einmalig einschalten, jedoch nicht mittelfristig zu halten waren.

Zumindest etwas zufriedener dürfte man beim Schwestersender ProSieben mit dem Ergebnis seiner Sitcom-Reruns gewesen sein. «Two and a Half Men»  hatte auf recht solide 10,6 und 11,1 Prozent des werberelevanten Publikums zu verweisen, bevor «2 Broke Girls»  deutlich schlechtere 8,7 und 8,6 Prozent verbuchte. Beim Gesamtpublikum war für beide Formate nichts zu holen: Gerade einmal zwischen 1,17 und 1,53 Millionen rangierten die Comedy-Serien, die Marktanteile lagen bei durchweg miesen 4,0 bis 4,8 Prozent.

Auch eine neue «TV total Pokerstars.de Nacht» kam ab 22:15 Uhr nicht aus dem Quotenkeller heraus, steigerte sich aber zumindest wieder minimal auf 5,3 Prozent aller und 10,0 Prozent der jüngeren Konsumenten Die fast dreistündige Ausstrahlung sahen 0,69 Millionen. Sat.1 hingegen rutschte ab 22:30 Uhr endgültig ins Quotenloch, das kurzfristig ins Line-Up aufgenommene «Wohnzimmerhelden» floppte zunächst mit 1,03 Millionen und 5,3 Prozent, bevor «akte 20.14» sogar nur noch 0,49 Millionen und 4,4 Prozent erreichte. In der Zielgruppe versagten die Formate mit richtig miesen 6,5 und 5,2 Prozent bei bestenfalls 0,47 Millionen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/75158
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