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«Fernsehpreis» knackt nicht mal die Millionenmarke

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Das war zu erwarten: Durch die unglückliche Programmierung seitens Sat.1 lief die Aufzeichnung des «Deutschen Fernsehpreises» am Freitagabend nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Zuschauerverlauf: «Der Deutsche Fernsehpreis»

  • 2007 (RTL): 3,43 Mio.
  • 2008 (ZDF): 4,37 Mio.
  • 2009 (Sat.1): 1,34 Mio.
  • 2010 (ARD): 3,97 Mio.
  • 2011 (RTL): 2,41 Mio.
  • 2012 (ZDF): 3,19 Mio.
Mediale Beachtung ist dem «Deutschen Fernsehpreis» zwar stets gesichert, reges Zuschauerinteresse hingegen weniger. Mit Tiefstwerten von teils 1,34 Millionen Zuschauern - wie im Jahre 2009 - erwies sich die Gala zuletzt nicht gerade als Zuschauermagnet (siehe Infobox). Nachdem im letzten Jahr das ZDF turnusgemäß an der Reihe war, erhielt in diesem Jahr Sat.1 den Übertragungsauftrag. Doch kurz vor knapp kippten die Sendeverantwortlichen angesichts der Konkurrenz den traditionellen Sendeplatz am Tag der Deutschen Einheit – und wanderten auf den 22.15-Uhr-Sendeplatz am Freitag danach.

Dass auf diesem bedingt populären Sendeplatz keine überragenden Werte drin sein würden, war zu erwarten. So erreichte die von Oliver Pocher und Cindy aus Marzahn moderierte Gala durchschnittlich nur 0,96 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Das ist der mit Abstand schlechteste Wert der letzten Jahre – selbst das ohnehin schon sehr schwache Ergebnis aus dem Jahr 2009 wurde damit unterboten (siehe Infobox).

Aus der Zielgruppe stammten übrigens 0,53 Millionen Zuschauer. Aber auch aus Quotensicht blieb die Gala, die bis 1.20 Uhr lief, weit von einem akzeptablen Ergebnis entfernt. Trotz der Provokationen von Oliver Pocher in Richtung Silvie van der Vaart ergaben sich bei den Umworbenen nur schwache 7,7 Prozent, beim Gesamtpublikum spielte Sat.1 mit 6,2 Prozent erst recht keine Rolle.

Abschließend muss allerdings erwähnt werden, dass auch das Vorprogramm der Gala am Freitagabend nicht nach Plan verlief. Zur besten Sendezeit zeigte Sat.1 den Film «Kiss & Kill» , der es nur auf 1,42 Millionen Zuschauer und 4,8 Prozent bei allen brachte. In der Zielgruppe wurden kaum bessere sieben Prozent bei 0,76 Millionen 14- bis 49-jährigen Interessenten ermittelt. Zum Vergleich: ProSieben erreichte im Gegenprogramm mit «Thor»  und 15,6 Prozent ziemlich genau das Doppelte.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/66557
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