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Sat.1: «The Voice»-Wiederholungen machen Probleme

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Die Musikshow tut sich auch weiterhin mit der Wiederholung vom Vortag schwer. Auch sonst lief es für Sat.1 suboptimal.

Beim Blick auf die Quoten dürften die Verantwortlichen von Sat.1 am Freitag wohl erst einmal aufgeatmet haben: Die Musikshow «The Voice of Germany»  konnte ihr vorläufiges Tief hinter sich lassen und am Freitag wieder fast 20 Prozent der Werberelevanten zu sich locken. Vor einer Woche wurden in der Zielgruppe nur 15,5 Prozent Marktanteil ermittelt. Doch damit scheint die Show nicht aus dem Schneider zu sein. Denn die Wiederholung, die in der Regel immer am nächsten Tag gegen 17.30 Uhr läuft, schneidet weiterhin schlecht ab.

So wurde die Wiederholung an diesem Samstag von nur 0,82 Millionen Menschen angesehen, das hatte schon beim Gesamtpublikum schwache 3,5 Prozent Marktanteil zur Folge. In der jungen Zielgruppe lief es noch schlechter: Nur 0,38 Millionen Interessierte führten zu 4,5 Prozent Marktanteil. Dabei handelte es sich aber um keinen Einzelfall. Schon in den Wochen zuvor erwies sich die Musikshow auf diesem Sendeplatz als Totalausfall. Doch noch nie lief es für eine Wiederholung schlechter als in dieser Woche. Zum Vergleich: In der vergangenen Woche kam «The Voice» um 17.30 Uhr auf 6,5 Prozent. Fairerweise muss dazu gesagt werden, dass die Show zweimal wiederholt wird: Einmal in der Nacht der Erstausstrahlung und einmal eben am Samstag um 17.30 Uhr.

In diesem Umfeld taten sich um 20 Uhr dann auch die «Sat.1 Nachrichten» schwer: Mehr als 5,9 Prozent Zielgruppen-Marktanteil waren nicht drin. Immerhin war zur Primetime auf die Spielfilme Verlass. Angesichts der starken Konkurrenz waren die Werte für «The Transporter»  durchaus ordentlich: Der Streifen kam auf 11,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen, für «Alarmstufe: Rot 2»  sah es mit nur 1,73 Millionen Gesamt-Zuschauern sowie 8,1 Prozent Marktanteil bei den jungen Leuten anschließend aber viel schlechter aus.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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