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VOX am Abend ohne Chance

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Weder ein neuer Spielfilm, noch zwei Schuldokus konnten am Samstagabend ausreichend Zuschauer einfahren. Zuvor überzeugte aber immerhin Martin Rütter.

An diesem Samstagabend waren die Rollen der Sender klar verteilt: Die älteren Zuschauer sahen größtenteils Volksmusik oder einen deutschen Krimi, die Jüngeren wählten zwischen Stefan Raab und Dieter Bohlen. Die übrigen vier größeren Sender mussten sich demnach also einen sehr kleinen Anteil an Zuschauern untereinander aufteilen. Bei VOX versuchte man es diesmal wieder mit einer Mixtur aus US-Spielfilm und Dokumentationen. Dabei konnte man allerdings bereits zur besten Sendezeit mit der Free-TV-Premiere der Komödie «Sunshine Cleaning»  ganz und gar nicht überzeugen: Nur 0,88 Millionen fanden den Weg zum Sender, mehr als 3,1 Prozent waren somit nicht drin. In der jungen Zuschauergruppe kam der 2008 produzierte Film nicht über 0,62 Millionen hinaus, der Marktanteil betrug hier miese 5,8 Prozent.

Ab 22:00 Uhr wurde die Doku «Stressfaktor Schule - Deutschland zwischen Drill und Kuschelpädagogik» gezeigt. Jedoch war die Konkurrenz weiterhin derart stark, dass mit dem stets aktuellen Thema Schule nur 0,45 Millionen Menschen zu holen waren - mit den daraus resultierenden 2,0 Prozent lag man im tiefroten Bereich. In der jungen Zielgruppe resultierten aus 0,33 Millionen ebenfalls nur katastrophale 3,4 Prozent. Die anschließende Doku «Hochbegabt, aber Schulversager - Lust und Frust intelligenter Kinder» gelangte auf 2,7 Prozent aller und 3,3 der jungen Zuschauer bei einer Reichweite von 0,27 Millionen.

Einen durchaus erfolgreichen Start in die neue Staffel legte am Vorabend jedoch immerhin «Der Hundeprofi»  Martin Rütter hin, der seit diesem Samstag mit 13 neuen Folgen zu sehen ist. In direkter Konkurrenz zur «Sportschau»  kam die Dokusoap immerhin auf 1,39 Millionen Zuschauer, womit 6,5 Prozent aller Fernsehenden begeistert werden konnten. In der werberelevanten Zielgruppe waren 0,68 Millionen und somit 9,4 Prozent des Publikums vertreten. Im Tagesvergleich sah es dennoch nicht besonders gut aus für den Sender, der sich mit 4,2 Prozent aller und 5,7 Prozent der jungen Menschen zufriedengeben musste.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/52082
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