Quotencheck

«In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte»

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Seit Mai muss die Vorabendserie ohne ihre langjährige Hauptfigur Roy Peter Link klarkommen. Gelingt das? Und wie schlug sich die jüngste Staffel allgemein?

Das Erste hat seine Erfolgsserie «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte» in Sommerpause geschickt. Aktuell laufen nun wieder ganz alte Folgen aus dem Jahr 2015. Durchschnaufen ist demnach angesagt, nachdem die Saxonia-Produktion durchaus ein turbulentes Frühjahr hinter sich hatte. In Folge 180 verabschiedete sich Roy Peter Link nach ebenso vielen Episoden aus der Serie. Seine Figur Dr. Niklas Ahrend ging nach San Francisco. Den Abschied verfolgten 2,43 Millionen Menschen ab drei Jahren. Mit einem Marktanteil von 11,1 Prozent war das Format dabei nicht überdurchschnittlich erfolgreich. Was durchaus etwas kurios ist: Denn die drittletzte Folge mit Link, „Umwege“, gezeigt Ende April, holte mit 2,78 Millionen Zuschauern die zweitbeste Reichweite des Jahres und die beste der fünften Staffel. 13,6 Prozent Marktanteil wurden insgesamt gemessen, 9,7 Prozent der 14- bis 49-Jährigen schalteten ein.

Aber zurück in den Januar: Vier Folgen der Serie liefen im ersten Monat des Jahres, drei davon kamen im Gesamtmarkt auf zweistellige Marktanteile. Die Reichweiten der damals noch vierten Staffel schwankten bei zwischen 2,93 und 2,57 Millionen Zuschauern. Bei den Jungen wurden im Schnitt 6,3 Prozent Marktanteil gemessen. Der Februar startete mit 2,39 Millionen Zuschauern, ehe am zweiten Februar-Donnerstag mit gut 2,9 Millionen Fans ein neuer Jahresrekord aufgestellt wurde. 11,9 Prozent Marktanteil insgesamt und 7,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen waren die Folge. Mit der am Valentinstag gesendeten Ausgabe endete offiziell auch die aus 42 Teilen bestehende vierte Staffel, direkt in der Folgewoche schloss die fünfte Staffel an.

Insgesamt liefen schon Staffel fünf bisher 14 Folgen – die in einem Punkt nie Dagewesenes schafften. Alle 14 Episoden brachten dem Ersten mehr als zehn Prozent Marktanteil bei den Jungen ein. Mit 10,3 Prozent startete das Format am 21. Februar, kam eine Woche später dann auf 10,5 Prozent und Anfang März sogar auf 10,9 Prozent. Mit wärmer werdenden Temperaturen kletterten die Quoten immer weiter. Auf elf, 11,2 und 11,3 Prozent. Auf dem Level rund um elf Prozent hielt sich die Serie dann auch bis Ende April, dem Zeitpunkt des Ausstiegs von Roy Peter Link.

Ohne Dr. Niklas Ahrens kamen seitdem zwei neue Folgen der donnerstags um kurz vor sieben Uhr abends gezeigten Serie aus. Die Quoten blieben auf dem Niveau der Wochen zuvor. Die Werte lagen bei 11,2 und 11,1 Prozent. Erst die letzte Folge vor der Sommerpause rutschte etwas ab; und gelangte auf 2,14 Millionen.

Die bis dato 14-teilige fünfte Staffel der in Erfurt verorteten Serie war somit für Das Erste ein durchschlagender Erfolg. 11,2 Prozent Marktanteil wurden im Schnitt insgesamt gemessen, bei den Jungen lag die Quote bei 6,8 Prozent. Zum Vergleich: Staffel eins lag bei 9,1 Prozent insgesamt und vier Prozent der Jungen. Staffel drei kam auf 10,1 Prozent bei Allen und 5,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen, ehe dann Staffel vier wieder 10,1 Prozent, aber schon sechs Prozent bei den Jungen holte.

Auch die Gesamt-Reichweiten entwickelten sich positiv: Schauten im Schnitt 2,12 Millionen Menschen die erste Staffel der Krankenhaus-Serie, lag Staffel fünf im Mittel bei 2,54 Millionen. Eine klare Aufwärtstendenz ist auch beim jungen Publikum zu erkennen, wo die lineare Reichweite seit Staffel eins (0,28 Millionen) um über 100.000 auf nun durchschnittlich 0,39 Millionen stieg. Das Erste wird weiterhin pro Jahr mit rund 42 neuen Folgen von «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte» aufwarten. Zudem wird auch der Ableger rund um Krankenschwestern fortgesetzt, sodass die Zeit der Re-Runs am Donnerstagvorabend deutlich begrenzt ist. Am 11. Juli wird Das Erste mit neuen Geschichten am Vorabend durchstarten.

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