Es ist ein Phänomen, welches seit Staffel zwei von «Deutschland sucht den Superstar» zu beobachten ist. Anfangs erzielen die Castingausgaben der Show wahrliche Traumreichweiten, ehe diese mit dem Recall dann zu bröckeln beginnen. Leidglich in der ersten Staffel konnte die Sendung kontinuierlich steigende Zuschauerzahlen verzeichnen. Dieser Trend liegt vor allem an der Comedy-Aufmachung der Castingfolgen und lässt sich nun auch in dem aktuellen Durchlauf wieder beobachten.
Wirkliche Top-Werte konnte die private Konkurrenz bei diesem Gegenprogamm natürlich nicht erreichen, dennoch schlug sich besonders Sat.1 beachtlich. Der Bällchensender setzte zur besten Sendezeit auf den Animationsfilm «Tarzan» aus dem Jahr 1999 und konnte damit 2,56 Millionen Menschen zu sich locken, der Marktanteil belief sich auf 7,9 Prozent. Besser lief es in der Zielgruppe, wo 1,57 Millionen Menschen 12,4 Prozent Marktanteil entsprachen. ProSieben musste sich da zuerst mit «Daredevil» deutlich geschlagen geben, 1,66 Millionen Zuschauer reichten nur für 8,9 Prozent beim jungen Publikum. Steigendes Zuschauerinteresse verzeichnete die rote Sieben dann eigenartigerweise im Anschluss, als man die Wiederholung des Films «Hellboy» zeigte, die gerade einen Tag vorher zur besten Sendezeit auf dem gleichen Kanal lief. Hier schauten immerhin noch 1,51 Millionen Menschen zu, bei den Werberelevanten wurde ein Marktanteil von 12,2 Prozent gemessen.
• DSDS • Tarzan • Daredevil • Hellboy • Cindy aus Marzahn • Rene Marik
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