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Dschungelcamp 2018 erntet erneut starke Quoten

Auch im neuen Jahr ist das Dschungelcamp für den Privatsender RTL mal wieder ein echter Quotenmagnet. Allerdings wurde die Grenze von sieben Millionen Zuschauern um rund eine halbe Million Zuschauer verfehlt.

Auch die Folgesendungen wurden im Durchschnitt etwas schwächer verfolgt, was auch mit dem eigenartigen Verhalten einiger Camper zu tun haben könnte. Dafür konnte RTL mit anderen Formaten punkten, die vom Dschungelcamp profitierten.

Tagessieg mit Beigeschmack
Der Auftakt der zwölften Staffel des Dschungelcamps war für den Privatsender RTL mal wieder ein voller Erfolg. Die dreistündige Live-Sendung ergatterte auch in diesem Jahr mal wieder den Tagessieg im TV-Quoten-Ranking der Sender. Risikofreudige Zuschauer des Dschungelcamps können nebenbei sogar auf ihre Favoriten setzen. Nicht nur beste Erfahrungen beim Tipico Casino ermöglichen dem Dschungelfan, der Show noch intensiver zu folgen.

Allerdings bleibt auch für RTL ein leichter Beigeschmack bezüglich der durchschnittlichen Zuschauerzahl, da im Gegensatz zu den letzten Jahren die Grenze von sieben Millionen Zuschauern mit 6,49 Millionen um immerhin eine halbe Million Zuschauer verpasst wurde. Dennoch ist der Wert für „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ auch weiterhin ein starkes Signal. Schließlich konnte rund jeder vierte TV-Zuschauer angelockt werden.

Doch auch in der Hauptzielgruppe punktete das Dschungelformat nicht so stark wie in den vergangenen Jahren. Eine Zuschauerzahl von 3,45 Millionen bedeutete aber dennoch einen starken Marktanteil von 39,1 Prozent. Hinzu entstand für andere Formate ein positiver Nebeneffekt durch die Anziehungskraft des Dschungels.

Andere Formate profitieren
So konnte das an den Dschungelauftakt folgende „Nachtjournal“ durch die starken Einschaltquoten von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ punkten und erzielte bei der Zielgruppe immer noch einen Wert von 1,48 Millionen Zuschauern. Das entspricht einem Marktanteil von 28,8 Prozent. Insgesamt zählte die Nachrichtensendung sogar noch 2,64 Millionen Zuschauer.

Auch andere Formate wie die Quizsendung „Wer wird Millionär“ mit Moderator Günther Jauch profitierten eindeutig vom Start des Dschungelcamps. Nach zahlreichen Specials erreichte die erste reguläre Ausgabe des Quiz seit einigen Monaten eine beachtliche Zuschauerzahl von 1,7 Millionen Menschen. Selbst die Sonderausgaben des erfolgreichsten TV-Quiz aller Zeiten konnten nicht so eine starke Einschaltquote aufweisen. „Wer wird Millionär“ sicherte sich am Abend des Dschungelstarts dadurch 18 Prozent Marktanteil. Die größten Zuwächse konnte RTL sogar in der relevanten Zielgruppe verzeichnen.

Einen positiven Nebeneffekt hatte „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ auch auf den neuen Spartensender RTL Plus, der an sechs Tagen der Woche anschließend an das Dschungelcamp die sogenannte Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Die Stunde danach“ zeigte. Jeweils drei Ex-Bewohner des Camps aus den vergangenen Staffeln nehmen dort Stellung zu aktuellen Geschehnissen im Camp.

Zum Auftakt wechselten um Mitternacht immerhin 460.000 Zuschauer zu RTL Plus, was wiederum einen Marktanteil von 3,8 Prozent bedeutete. Auch in der klassischen Zielgruppe waren die Zahlen hervorragend. 180.000 Zuschauer standen für einen Marktanteil von 3,9 Prozent. Selbst die Sendung „Der Preis ist heiß“ im Anschluss an „Die Stunde danach“ konnte mit insgesamt 190.000 Zuschauern einen Marktanteil von 2,9 Prozent sichern. Die Zielgruppe verzeichnete 2,4 Prozent.

Zwei Camper verlassen freiwillig das Camp
Warum die Einschaltquoten für das Dschungelcamp dennoch in diesem Jahr ein wenig unter dem Niveau der vergangenen Jahre lagen, könnte auch mit dem Verhalten einiger Camper zusammenhängen. Im Vergleich zu den letzten Jahren, wo die Zusammenstellung der Charaktere eine Menge Ärger und Streitereien vorprogrammierte, scheint es in diesem Jahr etwas anders zu laufen.

Die Camper verbrüderten sich vielmehr und erkoren RTL als ihren gemeinsamen Feind aus. Fehlende Streitereien und Eklats machen sich vermutlich auch bei den TV-Quoten bemerkbar. Zudem scheinen in diesem Jahr einige der Stars keinen besonderen Ansporn zu besitzen, den Dschungelthron zu besteigen. Einige richteten sogar Bitten an die Zuschauer, nicht für sie anzurufen.

Vielmehr verließen gleich zwei Stars freiwillig das Camp und verzichteten dadurch auf einen großen Anteil der vertraglich festgeschrieben Gehaltssumme. Das sind die freiwilligen Auszügler:
•Giuliana Farfalla an Tag sechs
• Ansgar Brinkmann an Tag zehn

Kurz-URL: qmde.de/98856
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