Primetime-Check

Freitag, 10. November 2017

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Mit welchen Werten gewann das ZDF dank Fußball den Abend? Welche Sender wussten etwas dagegen zu halten und welche gingen unter?

Das ZDF erzielte mit dem Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und England die meisten Zuschauer – sowohl junge, als auch alte: 9,68 Millionen Menschen ab drei Jahren wohnten der torlosen Partie bei, 2,71 Millionen davon waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. Das bedeutete exzellente Marktanteile in Höhe von 32,1 respektive 27,4 Prozent. Das Erste ließ sich davon nicht einschüchtern und trotzte dem runden Leder mit einer deutschen Komödie: «Liebling, lass die Hühner frei» gelangte zur besten Sendezeit auf eine Reichweite von 4,12 Millionen, 13,1 Prozent Marktanteil wurden gemessen. 0,89 Millionen Jüngere führten überdies zu einer schönen Quote von 9,3 Prozent. Exakt dieselben Ergebnisse verbuchte ProSieben um 20.15 Uhr mit der Ausstrahlung von «Iron Man» : 0,89 Millionen Zuseher aus der werberelevanten Zielgruppe hatten 9,3 Prozent Marktanteil zur Folge. Insgesamt zählte der Superheldenstreifen auf 1,35 Millionen Zuschauer, 4,4 Prozent Marktanteil wurden ermittelt.

RTL wurde mit «Die 100 kuriosesten Gänsehaut-Momente»  zum zweitgefragtesten Primetime-Programm bei den Umworbenen. 1,13 Millionen der 14- bis 49-Jährigen sorgten für 11,7 Prozent Marktanteil. Insgesamt sahen sich die Wiederholung der Rankingshow nochmal 2,26 Millionen Menschen an, 7,2 Prozent resultierten daraus am Gesamtmarkt. Sat.1 ließen die Kölner somit deutlich hinter sich: Dort versagten «111 fiese Ferien! – Die witzigsten Urlaubsvideos der Welt» angesichts von lediglich 7,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. 1,63 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sowie 0,73 Millionen Werberelevante sahen zu. Auf einen halbwegs grünen Zweig kam indes RTL II, wo «Zurück in die Zukunft II»  5,3 Prozent bei den Jungen einheimste. 0,83 Millionen Zuseher verfolgten den Filmklassiker, darunter mischten sich 0,52 Millionen Jüngere. «Bulletproof Monk – Der kugelsichere Mönch» rutschte danach auf 4,9 Prozent in der Zielgruppe, die absolute Zuschauerzahl sackte auf 0,58 Millionen.

Trist fielen die Serienabende für VOX und kabel eins aus. Bei kabel eins waren schon 4,4 Prozent für eine alte Episode «The Mentalist»  gegen 23.15 Uhr das Maximum, der davor gezeigte Re-Run kam nicht über 3,2 Prozent hinaus. «Navy CIS»  und «Navy CIS: New Orleans»  brachten dem Privatsender nach 20.15 Uhr gerade einmal 3,9 sowie 2,5 Prozent an Quote ein. Die Zuschauerbeteiligung wurde von Stunde zu Stunde geringer: 0,96, 0,80, 0,72 und 0,70 Millionen aller Fernsehenden standen auf dem Zettel. Bei VOX floppten zunächst zwei Folgen von «Law & Order: Special Victims Unit» , mehr als 4,8 und 3,9 Prozent waren bei den Werberelevanten nicht möglich. 3,4 und 3,5 Prozent wurden anschließend für «Chicago Med»  und «Chicago P.D.»  ausgewiesen. Auch bei VOX gingen die Reichweiten Stück für Stück runter: Auf 0,96, 0,94, 0,69 und 0,62 Millionen beliefen sie sich.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/97033
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