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«Team Wallraff» auch ohne Hype erfolgreich

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Auch die dritte und letzte Folge des investigativen RTL-Formats kam auf sehr zufriedenstellende Zahlen. Zuvor verbesserte sich «Wer wird Millionär?» wieder deutlich.

Wallraff bei RTL

  • Mai 2012: 2,95 Mio. (10,4% / 14,6%)
  • Jun 2013: 3,66 Mio. (13,9% / 20,1%)
  • Apr 2014: 3,79 Mio. (12,1% / 15,8%)
  • Mai 2014: 4,40 Mio. (16,3% / 20,5%)
Im Mai 2012 lief «Günter Wallraff deckt auf!», die späteren Folgen liefen unter dem Titel «Team Wallraff».
Mit «Team Wallraff - Reporter undercover»  hat RTL nach längerer Zeit wieder ein Format in den eigenen Reihen, das für glaubwürdigen investigativen Journalismus steht und überdies auch in der Lage ist, für nationalen Gesprächsstoff zu sorgen. Nachdem im Zuge der Berichterstattung über Burger King in der vergangenen Woche neue Höchstwerte verbucht wurden, fiel die dritte und vorerst letzte neue Ausgabe der Sendung wieder etwas zurück. Mit 3,81 Millionen Fernsehenden und 12,7 Prozent Marktanteil lag man allerdings trotzdem klar oberhalb des Senderschnitts von nur gut zehn Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe wurden ebenfalls starke 16,0 Prozent bei 1,90 Millionen eingefahren, sodass die Programmverantwortlichen auch aus Sicht der Quoten ein sehr positives Gesamturteil fällen können.

War «Team Wallraff» eine Bereicherung im RTL-Programm?
Ja, die drei Folgen waren auf einem starken Niveau.
80,5%
Durchaus, allerdings war Wallraff schon mal stärker.
9,5%
Nein, Wallraff bei RTL passt nicht. Ich bin enttäuscht.
10,0%


Nicht zu missachten ist auch, dass durch die Aufarbeitung der Wallraff-Themen im anschließenden Magazin «Extra»  ein beachtlicher Audience Flow entstand, der Birgit Schrowange abermals sehr gute Einschaltquoten bescherte. Nach 22:25 Uhr holten sich 2,65 Millionen Menschen weitere Informationen und Hintergründe zu den Zuständen in der Sicherheitsbranche ein, das schon bei «Team Wallraff» im Zentrum des Interesses stand. Dies entsprach sehr guten 13,7 Prozent aller Fernsehenden, bei den Jüngeren wurden 15,4 Prozent bei 1,20 Millionen erzielt.

Zur Primetime konnte sich «Wer wird Millionär?»  rehabilitieren, nachdem man in der Vorwoche mit nur 4,39 Millionen Zuschauern die schwächste Reichweite seit über einem halben Jahr erreichte. Man verbesserte sich um über eine Million auf 5,40 Millionen, womit die Fünf-Millionenmarke nach besagtem Knick wieder wie üblich problemlos überschritten wurde. Mit 16,7 Prozent fiel der Marktanteil bei allen Fernsehenden einmal mehr fantastisch aus. Anders sah es bei den 14- bis 49-Jährigen aus: Hier lag man mit nur 12,9 Prozent bei 1,56 Millionen unterhalb des ohnehin sehr schwachen Senderschnitts von zuletzt nur noch 13,6 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/70690
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