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«Promi Big Brother»: 2. Live-Show enttäuscht mit mauen Quoten

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Die Realityshow will weiterhin nicht richtig an Fahrt aufnehmen. Die zweite Live-Show konnte sich zwar wieder auf über eine Million werberelevante Zuschauer schwingen, der dazugehörige Marktanteil ging jedoch erneut zurück.

Quotenverlauf «Promi Big Brother»

  • 22,3 % (Live-Auftaktshow vom 13.09.2013)
  • 15,6 %
  • 12,3 %
  • 11,2 %
  • 13,9 %
  • 8,9 %
  • 11,5 %
  • 10,5 %
MA 14-49
So haben sich Sat.1 und Endemol die Quotenentwicklung von «Promi Big Brother»  sicherlich nicht vorgestellt: Nach dem furiosen Start am Freitag vergangener Woche mit über 20 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe ging es quotentechnisch den Bach runter, zwischenzeitlich fiel man sogar auf einstellige Werte. Mit dem Einzug der ehemaligen «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!»-Teilnehmerin Georgina Fleur konnte der Quotenverfall bei den 14- bis 49-Jährigen am Donnerstag vorerst gestoppt werden; die Quote stieg auf akzeptable 11,5 Prozent an.

Mit der dreistündigen Live-Sendung vom Freitag konnte dieses Quoten-Niveau jedoch nicht gehalten werden. Um 20.15 Uhr versammelten sich lediglich 1,04 Millionen Werberelevante vor den Bildschirmen. Das waren zwar 180.000 Junge mehr als am Tag davor, verglichen mit dem Start von vor einer Woche beziffert sich der Verlust aber auf über eine Million Zuseher. Bei den wichtigen Umworbenen wurden somit 10,5 Prozent Marktanteil erzielt, womit man streng genommen immerhin noch über dem derzeitigen Senderschnitt (9,7 %) von Sat.1 liegt.

Dennoch: Für eine solch kostspielige Produktion hätte mehr drin sein müssen – auch insgesamt gesehen. Beim allen hielt sich der Zuwachs für die von Oliver Pocher und Cindy aus Marzahn präsentierte Show ebenfalls stark in Grenzen: Die Reichweite verbesserte sich nur leicht von 1,73 auf 1,83 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, der dazugehörige Marktanteil lag bei 6,8 Prozent – was den bisher zweitschlechtesten Wert in dieser Gruppe darstellte. Zum Vergleich: Als «Promi Big Brother»  am 13. September gestartet war, wollten noch insgesamt 3,21 Millionen Menschen zusehen.

Angesichts der – für eine solch groß aufgezogene Produktion doch recht enttäuschenden Ergebnissen – rächt es sich für Sat.1 jetzt erst recht, dass man direkt im Anschluss auf die Wiederholung der vorhin gezeigten Reality-Show setzt, denn die konnte wenig überraschend noch weniger reißen als die Erstausstrahlung zur besten Sendezeit. So sank die absolute Zuschauerzahl nach 23.15 Uhr auf nur noch 0,68 Millionen Zuschauer und schwache 8,6 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/66277
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