Primetime-Check

Dienstag, 13. März 2007

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Konnten die verzweifelten Hausfrauen von ProSieben gegen «Dr. House» bestehen? Wie schlugen sich die ARD-Serien? Außerdem: Die Tagesmarktanteile.

Foto: ARD/Barbara BauriedlAm Dienstagabend verfehlte die ARD-Serie «Um Himmels Willen» die 7-Millionen-Marke knapp: Mit 6,92 Millionen Zuschauern sowie einem Marktanteil von 21,0 Prozent war das Erste aber dennoch wieder klarer Marktführer um 20:15 Uhr. Auf Platz zwei folgte wie gewohnt «In aller Freundschaft» im Anschluss mit 5,88 Millionen Zuschauern. Beim jungen Publikum waren beide Serien dagegen nur Mittelmaß: Hier konnten Marktanteile von 7,7 Prozent und 7,2 Prozent gemessen werden. RTL war hier deutlich stärker: So sahen 24,8 Prozent der Werberelevanten eine Wiederholung von «CSI: Miami». Insgesamt reichten 5,24 Millionen Zuschauer für 16,0 Prozent Marktanteil.

Noch stärker war allerdings «Dr. House»: 5,77 Millionen Menschen sahen in dieser Woche zu - deutlich mehr als noch vor einer Woche. In der Zielgruppe gab es mit 3,96 Millionen Zuschauern sowie satten 30,1 Prozent Marktanteil nicht nur einen neuen Rekord sondern auch - selbstverständlich - den Tagessieg. Auf Platz fünf wurde es eng: 3,38 Millionen Zuschauer entschieden sich um 20:15 Uhr für den Sat.1-Film «Wie verführ' ich mekinen Ehemann?», das ZDF-Magazin «Frontal 21» wurde von 3,35 Millionen gesehen. Und auch RTL spielte wieder mit: Ab 22:15 Uhr kam eine neue «Monk»-Folge auf 3,33 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 16,0 Prozent. In der Zielgruppe betrug dieser Wert sogar 23,3 Prozent.




Foto: Buena VistaDurchwachsen schlug sich die Dokumentation «Hitlers nützliche Idole», die um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt wurde und 3,22 Millionen Zuschauer erreichte. Recht gut sah es dagegen bei den 14- bis 49-Jährigen mit einem Marktanteil von 8,1 Prozent aus. Danach war die Lücke deutlich größer: «Desperate Housewives» kam auf 1,98 Millionen Zuschauer und holte 13,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Zuvor lockte ein weiteres Special von «Extreme Activity» im Schnitt 1,90 Millionen Menschen zu ProSieben. Zufrieden sein darf man bei RTL II mit dem Ergebnis von «Zuhause im Glück»: Die zweistündige Dokusoap wurde von 1,80 Millionen Menschen gesehen und erzielte einen Zielgruppen-Marktanteil von 7,8 Prozent.

Erfolgreichste VOX-Sendung des Abends wurde die Auswanderer-Doku «Goodbye Deutschland», die ab 21:05 Uhr von 1,55 Millionen Fernsehzuschauern gesehen wurde. In der Gruppe der Werberelevanten wurde ein Marktanteil von 6,5 Prozent erzielt. Die «stern TV Reportage» schaffte anschließend 7,5 Prozent.

Die Tagesmarktanteile
Mit einem Marktanteil von 14,8 Prozent siegte RTL am Dienstag beim Gesamtpublikum vor der ARD mit 14,2 Prozent. ZDF und Sat.1 teilten sich Rang drei mit jeweils 11,1 Prozent Marktanteil. Die weiteren Plätze: ProSieben (6,2 Prozent), VOX (5,5 Prozent), RTL II (3,9 Prozent) und kabel eins (3,2 Prozent).

In der Zielgruppe hatte RTL ebenfalls die Nase vorn: Ein Marktanteil von 20,1 Prozent bedeutete den klaren Tagessieg. Auf Rang zwei folgten die Kollegen von Sat.1, die auf 11,7 Prozent kamen und damit knapp vor ProSieben mit 11,6 Prozent Marktanteil lagen. Dahinter: VOX (7,8 Prozent), ARD (6,3 Prozent), RTL II (6,1 Prozent), ZDF (5,8 Prozent) und kabel eins (5,5 Prozent).

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/19203
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