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Viva geht nostalgisch vom Äther

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Der Jugend- und Musiksender wird bekanntlich eingestellt. Nun gibt der Kanal bekannt, wie er sich von seinem Publikum verabschiedet.

1993 gestartet, alsbald zur Talentschmiede für die deutsche Medienbranche geworden und im neuen Jahrtausend nach und nach in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht. Und an Silvester 2018 ist Schluss. Dann geht sie zu Ende, die Geschichte des Musik- und Jugendsenders Viva, bei dem unter anderem Stefan Raab, Matthias Opdenhövel und Enie van de Meiklokjes sowie Oliver Pocher und Heike Makatsch groß geworden sind. Wie der Sender mitteilt, dessen Marktanteile mittlerweile an der Null-Prozent-Marke kratzen, will man sich im Dezember mit Specials und viel Musik auf nostalgische Weise vom TV-Zirkus verabschieden. So wird ab dem 1. Dezember immer montags bis samstags um 12 Uhr eine einstündige Sendung auf «Die größten Musikschätze» der Viva-Ära zurückblicken.

Die Sendung dient als Countdown und beginnt in der Gegenwart. Jede weitere Ausgabe geht um ein Jahr zurück, bis am 31. Dezember zum Abschluss der Silvester-Mittag mit Musik aus dem Viva-Geburtsjahr 1993 versüßt wird. Dann, also am 31. Dezember um 13 Uhr, wird sich Viva vom Äther verabschieden. Zuvor wird schon von 6 Uhr morgens bis 12 Uhr, vor Beginn der «größten Musikschätze», eine finale Clipstrecke für Wehmut sorgen – getauft ist sie «Viva Forever». Wetten, ob das gleichnamige Lied der Spice Girls darin vorkommt, werden nicht angenommen.

Am 30. Dezember wiederum haben ab 8 Uhr die Zuschauerinnen und Zuschauer das Sagen: Dann zeigt Viva eine Clipstrecke aus den beliebtesten Musikvideos des Publikums. Die Abstimmung findet zuvor online statt. Am 15. und 16. Dezember reist der Sender derweil in zwei «Viva Los 90's»-Ausgaben in seine Blütezeit zurück – die 1990er-Jahre. Weihnachtlich wird es derweil am 22. und 23. Dezember, wenn Viva die größten Weihnachtssongs der Rock- und Popgeschichte spielt – inklusive einem letzten Mal "Last Christmas".

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