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Bezeichnend und bitter: «Sing meinen Song» endet mit neuen Tiefpunkten

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Die ganz große Überraschung war es nicht, dass mit Duetten gegen die Fußball-WM nicht allzu viel zu holen sein würde - gleich noch einmal neue Allzeit-Negativrekorde hätten es aber nicht gleich sein müssen. Am späten Abend ließ allerdings eine Wiederholung der «100 Songs»-Doku aufhorchen.

«SmS»-Gesamtvergleich (Staffel 1-4)

  • Duette: 1,81 Mio. (6,6% / 11,3%)
  • Mittel: 2,08 Mio. (7,1% / 12,2%)
Durchschnittliche Werte der Duette-Ausgaben im Vergleich zum Mittelwert aller 32 «Sing meinen Song»-Ausgaben bis 2017.
Wie schon 2017 war «Sing meinen Song - Das Tauschkonzert»  auch in diesem Jahr wieder für einige Rekordwerte zu haben - diesmal allerdings ausschließlich im negativen Bereich. Diesen für die VOX-Verantwortlichen nicht allzu erfreulichen Kurs finalisierte die Show mit der abschließenden Duette-Ausgabe, die mit 1,04 Millionen Fernsehenden und gerade einmal 3,7 Prozent Marktanteil noch einmal die erst zwei Wochen alten Allzeit-Tiefstwerte der Leslie-Clio-Ausgabe (1,17 Millionen und 4,4 Prozent) unterbot. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurde mit 0,58 Millionen ebenfalls ein neuer Tiefstwert verzeichnet, der damit verbundene Marktanteil von 6,3 Prozent unterbot die 7,3 Prozent der Sandra-Nasic-Ausgabe aus der ersten Staffel ebenfalls - und das sogar recht deutlich. Hier hatte es übrigens zunächst so ausgesehen, als habe bereits die Folge von Mary Roos ein neues Tief generiert, ihre Folge wurde allerdings im Nachhinein signifikant von 6,5 auf 7,8 Prozent nach oben korrigiert.

Die Enttäuschung kann zumindest teilweise auch durch den Umstand erklärt werden, dass die Musikshow gegen ein immerhin knapp zehn Millionen Zuschauer starkes WM-Spiel antreten musste und die Duette-Folgen auch in den Vorjahren meist unterhalb des Staffelschnitts lagen (siehe Infobox). Dennoch lag man viel zu deutlich hinter den fantastischen 7,7 und 14,4 Prozent bei 2,12 Millionen des Vorjahres-Pendants - und auch die 2015er-Ausgabe, die bislang die schwächsten Werte stellte, hatte noch immer weitaus bessere 5,8 und 8,9 Prozent bei 1,65 Millionen generiert.

Um 22:35 Uhr wiederholte der Privatsender dann noch einmal die sehenswerte Musik-Dokumentation «100 Songs, die die Welt bewegten», die mit den erstmals bereits im Oktober 2013 ausgestrahlten "Meilensteinen der Popmusik" aufwartete. Und wie schon bei ihren gelegentlichen Einsätzen im Silvesterprogramm des Senders machte die Show auch hier wieder auf sich aufmerksam: Erstaunlich gute 5,8 und 9,0 Prozent wurden bei einer Zuschauerzahl von 0,79 Millionen erzielt - wenngleich die Doku hier natürlich nicht mehr gegen ein Fußball-Livespiel anzukämpfen hatte.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/101766
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