«heute-show» mit neuen Topwerten

Die Satire-Sendung durfte nach Wochen erstmals wieder im Bundestag drehen - und verzeichnete sensationelle Quoten. Auch die Krimis liefen super, die «Topfgeldjäger» machten aber Probleme.

Für einige Schlagzeilen sorgte zuletzt das inzwischen wieder aufgehobene Drehverbot der «heute-show» im Bundestag. Den Quoten schadete die mediale Berichterstattung gewiss nicht, im Gegenteil: Mit 3,80 Millionen Zuschauern und 16,4 Prozent wurden die mit Abstand höchsten Werte in dieser TV-Saison verbucht. Besser lief es für das von Oliver Welke moderierte Format zuletzt im Juni, wo 3,90 Millionen sogar zu 25,1 Prozent führten - allerdings auch mit tatkräftiger Unterstützung der deutschen Nationalmannschaft, die im Vorfeld zu sehen war. Beinahe noch bemerkenswerter sind die 15,2 Prozent, die bei 1,38 Millionen Interessenten im Alter zwischen 14 und 49 Jahre zu Buche standen. Hiermit wurde der ZDF-Schnitt von aktuell rund sechs Prozent immerhin fast verdreifacht.

Zur Primetime kam «Der Kriminalist» auf 4,81 Millionen Zuschauer und tolle 15,6 Prozent Marktanteil, womit das Format nur knapp unterhalb der 16,8 und 16,0 Prozent der vergangenen beiden Wochen lag. «SOKO Leipzig» lief im Anschluss mit 4,70 Millionen und 15,3 Prozent nur unwesentlich schwächer. Bei den Jüngeren wurden ebenfalls klar überdurchschnittliche 7,2 und 7,8 Prozent bei bestenfalls 0,88 Millionen generiert.

Lieber Bäcker statt Köche?

Mit «Deutschlands bester Bäcker» lief das Ersatzformat auf diesem Sendeplatz zuletzt ebenfalls bei weitem nicht überragend. Mit zuletzt rund neun Prozent Marktanteil bei knapp einer Million Zuschauer lief es trotzdem etwas besser als für die «Topfgeldjäger» - zumal auch bei den 14- bis 49-Jährigen meist respektable Werte zwischen fünf und sechs Prozent drin waren.
Schwer tat sich hingegen abermals die um 15:05 Uhr ausgestrahlte Kochshow «Topfgeldjäger». Mit gerade einmal 0,85 Millionen Zuschauern gingen am Freitag miese 8,1 Prozent Marktanteil einher, auch beim Publikum zwischen 14 und 49 Jahren wurden nur klar unterdurchschnittliche 4,8 Prozent bei 0,17 Millionen generiert. Damit fügte sich die fünfte und letzte Folge der ersten Sendewoche seit der knapp zweimonatigen Pause nahtlos ins triste Quotenbild ein: Mit 0,81 bis 0,86 Millionen Zuschauern wurden zwischen Montag und Donnerstag bereits stets unterdurchschnittliche 7,6 bis 8,2 Prozent aller und 4,0 bis 4,7 Prozent der jüngeren Konsumenten verbucht.
08.11.2014 09:41 Uhr  •  Manuel Nunez Sanchez Kurz-URL: qmde.de/74329