«Reset - Zurück ins Leben» startet mau

Am sonst so erfolgreichen RTL-Sonntagvorabend kam die neue Doku-Reihe nicht gut aus den Startlöchern. Zur gleichen Zeit glänt der VOX-Vorabend.

Ja, «Reset» ist relevanter als das was die Kölner sonst am Vorabend über den Äther schicken. Aber es funktioniert nach genau derselben Struktur – und ist viel zu emotional produziert um als Doku durchzugehen.
Frederic Servatius über «Reset»
Das hatte sich RTL wohl anders vorgestellt. Zur Sendezeit, zu der in der Vergangenheit Formate wie «Bauer sucht Frau» und «Schwiegertochter gesucht» für tolle Quoten beim Kölner Sender sorgten, stehen für die neue Doku-Reihe «Reset - Zurück ins Leben», die schwergelähmte Menschen begleitet, nur unterdurchschnittliche Werte zu Buche. Die erste Episode beschäftigte sich mit dem RTL-Redakteur Markus Holubek, der 2007 bei einem Skirennen einem Unfall zum Opfer fiel und seither querschnittsgelähmt seinen Alltag bestreiten muss.

Ab 19.06 Uhr strahlte der Marktführer in der Zielgruppe die Premiere von «Reset - Zurück ins Leben» aus. Zu dieser Zeit schalteten insgesamt 2,38 Millionen Menschen ein. Diese Zuschauerzahl führte zu einem Marktanteil von 10,4 Prozent beim Gesamtpublikum. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen, aus der RTL im Schnitt sonst etwa 13,9 Prozent anlockt, standen lediglich 12,8 Prozent zu Buche. Einen ersten Eindruck zum neuen RTL-Format finden Sie in unserem "Hingeschaut".

Konkurrenz machte RTL sicherlich der Vorabend bei Schwestersender VOX, der beim Fernsehpublikum hohe Beliebtheit genießt. In direkter Konkurrenz zu «Reset» zeigte VOX «Ab ins Beet! Die Garten-Soap», welche bei einer Gesamtzuseherschaft von 1,82 Millionen Menschen auf sehr gute 11,0 Prozent bei den Werberelevanten kam.
26.05.2014 09:08 Uhr  •  Timo Nöthling Kurz-URL: qmde.de/70935