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Nach dem Abschied von Ingo Kantorek: Leichte Verluste von «Köln 50667»

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Etwas mehr als 20 Folgen der Vorabendserie aus Köln sind inzwischen seit dem Ausstieg der Figur Ingo Kowalski gelaufen.

Es war ein großer Schock für alle Beteiligten der Produktion der täglichen Serie «Köln 50667». Ingo Kantorek, seit Folge eins als Alex Kowalski dabei, starb im August bei einem Autounfall. Im Oktober lief die letzte Folge mit ihm – Alex hat die Sendung seitdem ohne Angabe von Gründen verlassen. Jene letzte Folge, in dem sich seine Freunde in «Köln 50667» rührend verabschiedeten, hatte RTLZWEI wunderbare Quoten in Höhe von 13,4 Prozent beschert. Für «Köln 50667» hat danach, das kann man durchaus so sagen, eine neue Zeitrechnung begonnen. Zwar war Alex schon davor nicht mehr der absolute Dreh- und Angelpunkt, aber dennoch eine ganz wichtige Stütze im Gebilde der filmpool-Soap.

Die gute Nachricht: Die Quoten sind in der Ära nach Alex nicht massiv eingebrochen. Betrachtet man die letzten 20 Folgen mit Alex (und schließt dabei die Abschiedsfolge aus, die genau aus diesem Grund ja unüblich hohe Werte einfuhr), kam RTLZWEI auf dem Sendeplatz um 18.05 Uhr im September- und Oktober-Zeitraum auf 8,0 Prozent Marktanteil bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren. Die ersten 20 Episoden ohne Alex holten noch 7,6 Prozent in dieser Altersklasse. Das sind Schwankungen, die absolut im Bereich des Üblichen liegen.

Auch hat sich nicht verändert, dass das Format manchmal gewissen Schwankungen unterliegt. So erreichte es am letzten Freitag im September nur 4,5 Prozent, während die letzte Oktober-Folge nur auf knapp fünf Prozent kam. Auch die erste November-Folge (gezeigt an einem Freitag, der in Teilen des Landes Feiertag war) hatte mit knapp unter fünf Prozent noch Luft nach oben.

Dennoch: Es wird nicht reichen, dass sich filmpool freut, nicht in direkter Konsequenz Marktanteile verloren zu haben. Holte die Serie 2018 im Schnitt noch deutlich über neun Prozent Marktanteil bei den Jungen, liegt man nun bei weniger als acht Prozent im Schnitt. Das wird selbst ein starker Dezember nicht mehr aufholen. Linear könnten rund 100.000 Zuschauer und somit etwa 20 Prozent des Publikums weggebrochen sein. Einige davon sind allerdings sicher auf On-Demand ausgewichen, genaue Zahlen dazu gibt es nicht.

2020 wird für die tägliche Serie also auch vor diesem Hintergrund ein durchaus spannendes Jahr .

Was sonst noch war


Von Berlin an die Ostsee: RTLZWEI lässt die große «Berlin – Tag & Nacht»-Geschichte um Toni, Dean und Connor an der Ostsee zu Ende gehen. In Mecklenburg-Vorpommern wurden Sequenzen für vier Episoden des Vorabendformats hergestellt. Die erste Episode mit Bildern aus dem hohen Norden lief am vergangenen Freitag.

Und so geht es weiter


In «Köln 50667» passiert ein kleines Unglück: Als Lucy ein schweres Paket von Beate auf den Fuß fällt, glaubt sie, dass dieser Tag nicht mehr schlimmer werden könne. Genervt von Horsts Überfürsorge will Lucy in ihrer WG einfach nur ein entspanntes Bad nehmen. Doch dann gerät sie in eine neue unangenehme Situation, aus der sie ausgerechnet vom Freund ihrer Mutter gerettet wird. Weil die Lage so misslich ist, akzeptiert Lucy schließlich doch Horsts Hilfe. Im Anschluss muss sie sich eingestehen, dass er als Vaterfigur gar nicht so übel ist. Am Ende genießt sie tatsächlich die Dreisamkeit mit Horst und Beate und bekommt einen ersten Eindruck davon, wie es sich anfühlt, eine richtige Familie zu haben. Lina ist derweil am Boden zerstört, nachdem sie am Vortag ihr Praktikum verloren hat. Als sie von Sabine dann auch noch ein mieses Arbeitszeugnis bekommt, bricht alles für sie zusammen. Nun tritt Phil in Aktion: Er will Lina helfen. Aber vergeblich, Sabine zeigt kein Nachsehen. Während Lina traurig mit Lea über ihre Situation spricht, setzt sich Phil bei seinem Vorgesetzten für die gefeuerte Ex-Praktikantin ein.

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