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10 Facts About «Bohemian Rhapsody»

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Mit vier Academy-Award-Siegen ist «Bohemian Rhapsody» der große Abräumer der Oscar-Nacht 2019. Wir feiern den Oscar-Sieger mit einem knackigen Faktenspecial.

Filmfacts: «Bohemian Rhapsody»

  • Start: 31. Oktober 2018
  • Genre: Biopic/Musikfilm/Drama
  • Laufzeit: 134 Min.
  • FSK: 6
  • Kamera: Newton Thomas Sigel
  • Musik: John Ottman
  • Buch: Anthony McCarten
  • Regie: Bryan Singer (Dexter Fletcher)
  • Darsteller: Rami Malek, Joseph Mazzello, Lucy Boynton, Mike Myers, Gwilym Lee, Tom Hollander, Jess Radomska
  • OT: Bohemian Rhapsody (USA 2018)
#1 Das mit vier Oscars prämierte, humorvoll angehauchte Drama «Bohemian Rhapsody» erzählt den Werdegang der Band Queen und fokussiert vor allem deren Frontmann Freddie Mercury, gespielt von Rami Malek.

#2 Rami Malek lernte am Set des Films Lucy Boynton kennen. Die Darstellerin von Freddie Mercurys Freundin Mary Austin ist seither mit Malek liiert.

#3 Allein in den USA und Kanada nahm «Bohemian Rhapsody» 213,14 Millionen Dollar ein, weltweit brachte es das Biopic auf bislang 860,88 Millionen Dollar. Die Kosten von «Bohemian Rhapsody» werden auf 52 Millionen Dollar geschätzt. Und in Tschechien ist es der erfolgreichste Film seit der konkreten Aufzeichnung der Kino-Einspielergebnisse!

#4 In Deutschland lockte «Bohemian Rhapsody» bislang 3,15 Millionen Menschen in die Kinos und ist somit der aktuell dritterfolgreichste Film aus dem Startjahr 2018. Mit dem derzeit noch in einigen Lichtspielhäusern laufenden Hape-Kerkeling-Biopic «Der Junge muss an die frische Luft» hat er jedoch Konkurrenz, die ihm denkbar dicht auf den Fersen ist.

#5 Oscar-Gewinner Rami Malek arbeitete mit der renommierten Trainerin Polly Bennett zusammen, um zu erlernen, sich exakt wie Freddie Mercury zu bewegen. Bennett war auch am Dick-und-Doof-Biopic «Stan & Ollie» beteiligt. Zudem sah sich Malek Videomaterial über Mercury in Dauerschleife an – das Live-Aid-Konzert sah er nach eigenen Angaben (die er möglicherweise anekdotisch übertreibt) tausendfach. Zudem gab ihm Bennett auf, Liza Minnelli in «Cabaret» sowie Jimi Hendrix, David Bowie und Aretha Franklin zu studieren, da sie als Mercurys größte Inspirationen für seine Bühnenpersona gelten.

#6 «Bohemian Rhapsody» steckte jahrelang in der Entwicklungsphase fest. Ursprünglich sollte Sacha Baron Cohen unter der Regie von Stephen Frears («Philomena») die Rolle Mercurys übernehmen. Aufgrund von kreativen Streitigkeiten mit den in die Produktion involvierten Queen-Mitgliedern Brian May und Roger Taylor stieg jedoch erst Frears aus, dann Cohen. Frears und Cohen wollten den Fokus stärker auf Mercury legen, zudem wollte sich Cohen stärker der Exzentrik und Tragik Mercurys widmen.

#7 Laut mehreren Hintergrundberichten waren die Dreharbeiten von «Bohemian Rhapsody» ein Albtraum: Der letztlich als Regisseur angeheuerte Bryan Singer sei wiederholt zu spät oder gar nicht am Set erschienen und habe sich oftmals unberechenbar aufgeführt. Er soll Streit mit Rami Malek gesucht haben und Nebendarsteller Tom Hollander fast dazu gebracht haben, das Handtuch zu schmeißen. Kameramann Newton Thomas Sigel habe in Singers Abwesenheit interimsmäßig Regie geführt. Als Produktionsfirma 20th Century Fox zwei Wochen vor dem geplanten Drehschluss Singer letztlich feuerte, wurde Dexter Fletcher («Eddie the Eagle») als Ersatz ins Boot geholt. Fletcher bringt dieses Jahr mit «Rocketman» sein durch und durch eigenes Musiker-Biopic heraus. Es dreht sich um Elton John.

#8 Die seit Jahren im Raum stehenden Anschuldigungen, Bryan Singer würde sich des sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen schuldig machen, kochten nach seiner «Bohemian Rhapsody»-Entlassung erneut hoch und erhärteten sich durch neue Vorwürfe.

#9 Rami Malek hatte vor dem Rollenangebot nach eigenen Aussagen nur "beiläufiges Wissen" bezüglich Queen, sei jedoch durch die Vorbereitungen zu einem innigen Fan geworden.

#10 Während «Bohemian Rhapsody» in den USA ein PG-13-Rating hat (aufgrund implizierter Sexualität und leicht-vulgärer Sprache), ist der Film in Japan für alle Altersgruppen und in Deutschland ab sechs Jahren freigegeben. In Malaysia ist er derweil in geschnittener Form ab 18 Jahren freigegeben. Dort wurden die homo- und bisexuellen Szenen zensiert.

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