«Germany’s Next Topmodel» fällt auf schwächsten Wert seit April 2016

Die letzte Karibik-Folge ließ deutlich Federn. Auch insgesamt gingen fast 300.000 Fans flöten.

Wird es eine neue Rekord-Staffel für «Germany’s Next Topmodel»? Eigentlich ist alles dafür vorhanden: Interessante Charaktere, Zickereien und tolle Locations. Am Donnerstag zeigte ProSieben die letzte Folge aus der Karibik, weiter geht es für die Mädels ab kommender Woche wieder in Los Angeles. Aber die dieswöchige Episode war kein ganz großer Erfolg. Mit im Schnitt nur 14,3 Prozent Marktanteil wurde die schwächste Quote seit April 2016 (nur reguläre Folgen!) ermittelt. Die Reichweite sank gegenüber der Vorwoche um fast 300.000 auf noch 2,11 Millionen Zuschauer.

Die Ursachen sind nicht so leicht zu finden – was auffallend war. Die Macher ließen in dieser Folge den Duell-Charakter zwischen den Teams weiß und schwarz (notgedrungen?) fallen. Denn: Die Coaches Michael und Thomas waren in der ersten Hälfte der Folge gar nicht präsent. Da managte Heidi Klum das große Foto-Shooting im Alleingang. Aber hat so etwas wirklich direkt Auswirkungen auf die Zuschauerzahl? Wahrscheinlicher könnte sein, dass man #GNTM gut auch als Aufzeichnung schauen kann und sich einige junge Fans entweder für das Borussia-Dortmund-Spiel oder den ESC-Vorentscheid entschieden.

Das ab 22.55 Uhr gezeigte «red.», das auch «Topmodel»-Geschichten weiterdrehte, kam noch auf ordentliche 11,3 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen, ab kurz vor Mitternacht hatte ProSieben dann aber gar keinen Spaß mehr an der Quote. Eine Wiederholung der Flirt-Show «Kiss Bang Love» stürzte auf 6,8 Prozent.
23.02.2018 09:01 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/99244