Monogamie und «Wanderlust»: Toni Collette steigt bei BBC/Netflix-Drama ein

Als Therapeutin, die ihre Ehe überdenkt, steht die australische Emmy-Gewinnerin im Mittelpunkt der kommenden UK-Serienproduktion.

Monogamie – in einer langfristigen Beziehung unerlässlich oder unerreichbares, konservatives Ideal? Die demnächst entstehende Dramaserie «Wanderlust» geht exakt dieser Frage nach – und hat für die Rolle der Protagonistin Toni Collette auserkoren. Sie wird die Therapeutin Joy Richards spielen, die eigentlich stets fest ans Ideal der Monogamie geglaubt hat. Bis ihr Mann einen Fahrradunfall hat, der, nun, die Frage nach den ehelichen Pflichten in ein neues Licht rücken sollte …

Erdacht wurde das sechsteilige Format, das im Vereinigten Königreich bei BBC One laufen und im Rest der Welt als Netflix-Original vertrieben wird, vom Theaterautoren Nick Payne. Er orientiert sich beim «Wanderlust»-Skript an seinem gleichnamigen Theaterstück aus dem Jahr 2010.

Collette, die zuletzt in so unterschiedlichen Kinofilmen wie «Im Himmel trägt man hohe Schuhe» und «xXx – Die Rückkehr des Xander Cage» (siehe unsere Filmkritik) zu sehen war, steht bei dem Format unter der Regie von Luke Snellin («The A Word»).
08.11.2017 16:20 Uhr  •  Sidney Schering Kurz-URL: qmde.de/96969