Fast eine Million weniger: «Um Himmels Willen» sackt klar ab

An ihrem guten Staffelauftakt kamen die Nonnen vom Kaltenthal diesmal bei weitem nicht mehr heran. Auch «In aller Freundschaft» verlor danach an Reichweite, aber die Marktanteile waren deutlich besser.

Mit zuletzt rund fünfeinhalb Millionen Zuschauern ist die ARD-Kultserie «Um Himmels Willen» auch in ihre neueste Staffel wieder herausragend gut gestartet, auch wenn ihre ganz großen Zeiten mit weit mehr als sieben Millionen inzwischen wohl der Vergangenheit angehören. Überraschend deutlich fiel diesmal aber auch der Reichweitenverlust aus, immerhin wurden gerade einmal 4,66 Millionen Menschen ausfindig gemacht, die diesmal zur besten Sendezeit zusehen wollten.

Mit einem Marktanteil von 16,9 Prozent lief es zwar auch etwas schwächer als in den beiden Vorwochen, der Rückgang gegenüber den 17,7 und 18,4 Prozent lag aber auf deutlich moderaterem Niveau, als der klare Aderlass bei der Reichweite vermuten lässt - was damit zu erklären ist, dass angesichts der frühsommerlichen Temperaturen wohl einfach ein paar Menschen mehr den Fernseher aus ließen. Beim jungen Publikum standen sehr unspektakuläre 6,2 Prozent bei 0,52 Millionen auf dem Papier.

Im direkten Vergleich mit «In aller Freundschaft», das wie gewohnt im Anschluss gegen 21:05 Uhr auf Zuschauerjagd ging, fällt man somit immer mehr ab: Die Klinikserie kam auf herausragende 18,4 Prozent Gesamt-Marktanteil bei 5,27 Millionen und lief überdies auch bei den 14- bis 49-Jährigen angesichts von 8,7 Prozent bei 0,83 Millionen hervorragend.
17.05.2017 09:33 Uhr  •  Manuel Nunez Sanchez Kurz-URL: qmde.de/93194